
Blogeinträge (themensortiert)
Thema: gefühlt und aufgeschrieben
Herbstanfang 2010

Vergeblich suchte ich heute Morgen
die Sonnenstrahlen in meinem Tal
vom Nebel verschlungen, ja verborgen
fing ich an zu begreifen, es war einmal.
Der Herbst ist zu früh eingezogen
zu kurz der Sommer in diesem Jahr,
mir ist als hätt die Natur mich betrogen
schon sammelt sich die Vogelschar!
So ist es im Leben mir auch ergangen
kurz war mein Sommer, zu schnell die Zeit;
mein Lebens herbst viel zu früh angefangen
bin neugierig, wie viel Zeit mir noch bleibt.
Ich schrieb so gern auf ein goldenes Blatt-
Weisheiten welche ich im Leben gefunden,
dass alles Geschehen einen Sinn stets hat
auf Trauer und Leid folgen glückliche Stunden.
Mutig schau ich der Herbstzeit entgegen,
fürcht nicht was sie mir auch bringen mag,
ob Sonnenschein, Schnee, Sturm und Regen,
will dankbar sein für jede Stund, jeden Tag!
Urheberecht Celine Rosenkind
03.09.2010, 19.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Ein guter Freund
ist mir dieser, mein Webblog hier geworden. Ich mag ihn nicht mehr missen.
Er lacht und weint mit mir. Sein Inhalt ist für mich so kostbar. Ich habe ihm die letzten vier Jahre, alles was mich bewegt, anvertraut.
Es wurde auch gerade Herbst als ich begann ihn einzurichten.
4 Jahre ist das nun her. Eine lange Zeit nicht wahr. 
Ich bin neugierig, wie voll dieses Online Tagebuch in weiteren vier Jahren sein wird.
Bestimmt findet man dann Sätze wie; Es war einmal oder Damals wars....
02.09.2010, 16.49 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL
Er klopft an die Tür

Der Herbst 2010 und ich schreibe nun das 5. Mal über diese Jahreszeit
in meinem Webblog!
Noch blühen sie die gelben Riesen
mit deren Foto ich heute unseren Herbstspaziergang einläuten möchte. Das Jahr ist viel zu schnell verflogen. Ich frage mich, ob es die vier Jahreszeiten , in der ursprünlichen Form, überhaupt künftig noch geben wird. Wir alle haben es erleben müssen; die Natur ist aus dem Gleichgewicht geraten.

Wenn ich in den Bildern meines Webblogs blättere, dann will mir ein wenig wehmütig werden. Was hat sich nicht alles in den Jahren an schönen Fotos angesammelt. Ein Tagebuch also auch, was den Wandel unserer Jahreszeit wiederspiegelt.
02.09.2010, 16.20 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL
Wir, die jungen Alten

Es war kurz nach meinem 60 Geburtstag!
Noch ganz erfüllt von guten Ratschlägen, über die ich während des Kartoffelschälens nachdachte, wurde ich von meinem Radiosender mit einem Vortrag, zu genau diesem Thema überrascht.
Eine junge Stimme versuchte zu erklären, wie wichtig es sei, würdevoll alt zu werden.
Sie meinte keine Krankheiten, Pflegesituationen oder gar Altenheime.
Sie hatte es auf die jungen Alten abgesehen. Eine neue Modeerscheinung nannte sie uns.
Schließlich gehöre ich jetzt auch dazu oder nicht?
Einem Klagelied ähnlich bemängelte sie das Auftreten der älteren Generation.
In Jeans und Turnschuhe trauen die sich auf die Straße, färben sich die Haare und sitzen schon lange nicht mehr in dem für die vorgesehenen Schaukelstuhl.
Dass sich Menschen jenseits der 70 sogar wieder neu verlieben, Partnerschaften eingehen und Händchen haltend durch den Alltag spazieren sei lächerlich und nur einfach peinlich.
Mir fiel vor Empörung das Schälmesser aus der Hand.
Wes Geistes Kind bist Du eigentlich murmelte ich vor mich hin.
Na, der Vortrag wurde immer „besser“!
Sie beklagte sich, dass doch junge Menschen Vorbilder bräuchten, diese aber nicht mehr gegeben sein. Hallo, was haben wir denn unser Leben lang gemacht? Wir, die wir im Geist jünger sind, als manche die vom Alter her so jung scheinen.
Wir haben unsere Schule zu Ende gemacht und unsere Ausbildungen abgeschlossen.
Von wegen null Bock auf Arbeit? So etwas gab es bei uns nicht denn da hätten wir die Leviten gelesen bekommen. Also ich bin überzeugt, dass unsere Generationen die Vorbildfunktion sehr gut meistern.
Dass wir geistig rege sind und unsere Neugier und unser Modebewusstsein behalten haben,
kann man uns nach arbeitsreichem Leben nicht ankreiden.
Haben wir nicht alles, was die alten Jungen nicht haben? Ja richtig gelesen, ich behaupte es gibt zu viele „alte Junge“! Nein, bitte nicht falsch verstehen, es gibt auch Ausnahmen.
Aber es gibt sie eben diese junge Generation denen alles zu viel ist und es gibt uns die jungen Alten! Eine Kombination, die Umdenken verlangt und viel Toleranz.
Ich könnte noch seitenweise weiterschreiben möchte aber nur einen Denkanstoß geben.
So und nun steige ich in meine Jeans und ziehe meinen Schlabberpullover an,
Ach und meine langen Haare zum Pferdeschwanz binden, auf den werde ich auch mit 70 nicht verzichten. Reden wir in zehn Jahren mal drüber nicht wahr?
© Celine Rosenkind
30.08.2010, 15.19 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL
Ich war

Der Narr
Ich war so oft in meinem Leben,
Ein Narr, ich wusste nichts davon,
Mit Ratschlag wollt ich helfend geben
Höhnisch Gelächter war mein Lohn !
Stets trug ich Herz und Ohren offen,
Für den, der schwer am Kummer trug.
Lehrte so manchen wieder Hoffen,
und galt doch oft als Neunmalklug.
Gewiss gab es auch Freudentage,
Denk ich heut nach, die Zahl ist klein.
Legt´ ich heut beides auf die Waage
Hat´s sich gelohnt ein Narr zu sein.?
Wenn es nach meiner Waage ginge,
Würd der Erfolg mich mutlos machen.
Doch mehr als tausend schwere Dinge,
Wiegt oft ein klitzekleines Lachen !
© Celine Rosenkind
30.08.2010, 12.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Und ich werde es mir trotzdem kaufen
das umstrittene und in die Schlagzeilen geratene Buch
Deutschland schafft sich ab
vonThilo Sarrazin

30.08.2010, 11.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Herbstgefühle mitten im Sommer

Herbstgefühle mitten im Sommer
Nun neigt sich der August seinem eher unrühmlichen Ende zu.
Mir schien es, als hätten wir bereits November.
Nässe, Kälte und düstere Tage schienen mich in meiner Kreativität.
Erdrücken zu wollen.
Vieles was ich mir vorgenommen hatte blieb wegen Lustlosigkeit liegen.
Es reicht aber bereits eine klitzekleine Sonnenzeit, um meine Gedanken wieder Purzelbäume schlagen zu lassen.
Na also, da ist ja noch Hoffnung und die kommenden Tage soll es wettermäßig wieder richtig schön werden.
Die Betonung liegt auf dem Wörtchen „Soll“, von mir derzeit arg in Zweifel gestellt.
Warten wir es ab. Wir sind ja so bescheiden geworden und schon froh, wenn der Dauerregen endlich mal aufhört.
In meinem kleinen Blumengarten sieht es traurig aus.
Die ständige Nässe ließ sogar unsere winterharten Margeriten und Astern kaputtgehen.
Viele Pflanzen sind regelrecht weggefault.
So habe ich mir das nicht vorgestellt und hadere erstmalig mit dem lieben Wettergott.
30.08.2010, 11.11 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
Ist es....
Zu spät
Eingetroffen Prophezeiungen
über die
wir Erben dieser Erde lange
viel zu lange geschmunzelt
still gelächelt
mit Worten gegrinst
Zu spät, zu spät
verkündet die Totenglocke
Verzweifelte Blicke zum Himmel
weil Gebete nicht erhört von Jenem
an dessen Existenz doch immer gezweifelt
in Zeiten wo alles noch gut gewesen
Heilige Kriege um morden zu rechtfertigen
war unser Tribut den wir ihm zollten
Zu spät, zu spät
verkündet die Totenglocke
Feuerwalzen verbrennen
Wassermassen ertränken
Schlammlawinen begraben
Stürme erschlagen
tragen den Todesschrei hinaus
in das Weltall auf dessen Eroberung
wir so stolz - immer noch
Zu spät, zu spät
verkündet die Totenglocke
Vergeblich das Warten
schreckliches Begreifen
dass sie nicht kommt wie einst
die weiße Taube......
Zu spät !
Urheberrecht Celine Rosenkind

Eingetroffen Prophezeiungen
über die
wir Erben dieser Erde lange
viel zu lange geschmunzelt
still gelächelt
mit Worten gegrinst
Zu spät, zu spät
verkündet die Totenglocke
Verzweifelte Blicke zum Himmel
weil Gebete nicht erhört von Jenem
an dessen Existenz doch immer gezweifelt
in Zeiten wo alles noch gut gewesen
Heilige Kriege um morden zu rechtfertigen
war unser Tribut den wir ihm zollten
Zu spät, zu spät
verkündet die Totenglocke
Feuerwalzen verbrennen
Wassermassen ertränken
Schlammlawinen begraben
Stürme erschlagen
tragen den Todesschrei hinaus
in das Weltall auf dessen Eroberung
wir so stolz - immer noch
Zu spät, zu spät
verkündet die Totenglocke
Vergeblich das Warten
schreckliches Begreifen
dass sie nicht kommt wie einst
die weiße Taube......
Zu spät !
Urheberrecht Celine Rosenkind

19.08.2010, 16.07 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
Ich schaue auch nach Pakistan

Ich schaue auch nach Pakistan
Es ist schwer, die richtigen Worte zu finden für das, was in Pakistan geschehen ist.
Es fällt mir schwer damit umzugehen aber kann man das überhaupt?
Diese Bilder; ich werde diese Bilder auch im sogenannten Alltag nicht los.
Ich grübele, suche nach Möglichkeiten zu helfen.
Wie immer werde ich nie erfahren, ob meine Spende auch wirklich bei den betroffenen Menschen ankommt.
Ich weiß, dass ich mit meinem kleinen „Helfenwollen“; meine Trauer und mein Entsetzen nicht ausbremsen kann. Pakistan ist soweit weg und doch stellt sich die Frage, ob Pakistan nicht eigentlich näher ist als wir, die wir ein Dach über dem Kopf haben, glauben.
Sind wir uns so sicher, dass wir von einer Katastrophe in diesem Ausmaß verschont bleiben?
Ich kann nur für mich sprechen und mich interessiert momentan der ganze politische Hintergrund überhaupt nicht.
Helfen, teilen, Menschlichkeit beweisen ist alles, was mir wichtig ist, dieses und Pakistan nicht aus den Augen lassen;
Ich schaue oft nach Pakistan ....
Celine R.
Es ist schwer, die richtigen Worte zu finden für das, was in Pakistan geschehen ist.
Es fällt mir schwer damit umzugehen aber kann man das überhaupt?
Diese Bilder; ich werde diese Bilder auch im sogenannten Alltag nicht los.
Ich grübele, suche nach Möglichkeiten zu helfen.
Wie immer werde ich nie erfahren, ob meine Spende auch wirklich bei den betroffenen Menschen ankommt.
Ich weiß, dass ich mit meinem kleinen „Helfenwollen“; meine Trauer und mein Entsetzen nicht ausbremsen kann. Pakistan ist soweit weg und doch stellt sich die Frage, ob Pakistan nicht eigentlich näher ist als wir, die wir ein Dach über dem Kopf haben, glauben.
Sind wir uns so sicher, dass wir von einer Katastrophe in diesem Ausmaß verschont bleiben?
Ich kann nur für mich sprechen und mich interessiert momentan der ganze politische Hintergrund überhaupt nicht.
Helfen, teilen, Menschlichkeit beweisen ist alles, was mir wichtig ist, dieses und Pakistan nicht aus den Augen lassen;
Ich schaue oft nach Pakistan ....
Celine R.
Wenn du beginnst, Menschen gern zu haben und jenen zu helfen, die es nicht einfach haben, wächst unbemerkt das Glück unter deinen Füßen
19.08.2010, 15.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Kleiner Counter, große Wirkung

Das war wirklich eine kurze aber anstregende und bloggfreie Zeit.
Die Ursache für die unerwünschte Werbung auf meiner Domain; war ein kleiner unscheinbarer Counter, Nun muss ich dazu sagen, dass es sich um einen von den vielen unzähligen Dingen aus dem Netz handelte, welche immer gerne kostenlos zu Verfügung gestellt werden.
Auch von mir dankend und gerne benutzt~~~bis heute früh.
In dem HTML-Code, den man bekommt um ihn einzubauen, war nichts und ist auch nichts davon zu erkennen.
Die Werbung dahinter allerdings war zeitweise so heftig, dass sie wohl manchen Explorer lahmlegen konnte.
Ich habe mein Lehrgeld bezahlt und werde vorsichtig sein. Mehr als vorsichtig kann ich versichern.
Nun habe ich mich heute auch bei dem Provider meiner Domaine entschuldigt.
Dafür bin ich alleine verantwortlich. Ich bin froh, dass nun wieder Ruhe einkehrt.
Man lernt doch nie aus.....
18.08.2010, 18.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL
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Vor Anker gegangen
Online seit dem: 26.08.2006
in Tagen: 1469
Online seit dem: 26.08.2006
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Nicht nur nach
Kalendertagen
lachen, lieben
oder scherzen,
lasse dich durchs
Leben tragen mit
Datenspeicherung
im Herzen!
© C.Rosenkind
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Zufallsspruch:
So manche Ehe endet erst, wenn beide Partner gestorben sind.
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e Celine, das sind sehr schöne Blumen u