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Thema: Gelesen
Glück und Glas
"Glüc k und Glas-wie leicht bricht das":
Es ist sprichwörtlich, Glück kann man nicht festhalten.
Man kann es nur mit zärtlichen Händen empfangen, es ertasten und berühren. Wenn ich das Glück wie ein las ständig in der Han d halte, bin ich handlungsunfähig.
So werde ich das Glück aus der Han d geben, es neben mich hinstellen, damit ich das zu tun vermag, was gerade ansteht, worauf ich Lust habe. Und wenn ich wieder möchte, werde ich das Glück wie ein kostbares Glas in die Hand nehmen und bestaunen.
Wer es immer festhalten will, dem zerbricht es mit Sicherheit.
Diese wunderschönen Worte sprach und schrieb
© Pater Amseln Grün
26.07.2010, 17.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL
So sollte es sein
Vereint seid ihr geboren, und vereint sollt ihr bleiben immerdar. Ihr bleibt vereint, wenn die weißen Flügel des Todes eure Tage scheiden. Wahrlich, ihr bleibt vereint selbst im Schweigen von Gottes Gedenken. Doch laßt Raum zwischen eurem Beieinandersein, und laßt Wind und Himmel tanzen zwischen euch. Liebt einander, doch macht die Liebe nicht zur Fessel: Schaffet eher daraus ein webendes Meer zwischen den Ufern eurer Seelen. Füllt einander den Kelch, doch trinket nicht aus einem Kelche. Gebt einander von eurem Brote, doch eßt nicht vom gleichen Laibe. Singt und tanzt zusammen und seid fröhlich, doch laßt jeden von euch allein sein. Gleich wie die Saiten einer Laute allein sind, erbeben sie auch von derselben Musik. Gebt einander eure Herzen, doch nicht in des andern Verwahr. Denn nur die Hand des Lebens vermag eure Herzen zu fassen. Und steht beieinander, doch nicht zu nah beieinander: Denn die Säulen des Tempels stehen einzeln, und Eichbaum und Zypresse wachsen nicht im gegenseitigen Schatten.
Diese wunderschönen Gedanken stammen von Khalil Gibran, (1883 - 1931)
21.01.2010, 14.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Zusammen sind wir stark

Einst fragte die Tannenmeise ihre Freundin, die Wildtaube: "Sag mir was eine Schneeflocke wiegt."
"Nicht mehr als ein Nichts", antwortet die Wildtaube.
"Dann lass mich dir eine wunderbare Geschichte erzählen." sagte da die Meise. "Ich saß eines Tages auf einem dicken Ast einer Fichte, dicht am Stamm, als es zu schneien anfing. Es schneite nicht heftig, sondern ganz sanft und zart, ohne Schwere. Da ich gerade nichts Besseres zu tun hatte, zählte ich die Schneeflocken, die auf die Zweige und auf die Nadeln des Astes fielen und darauf hängen blieben. Es waren exakt dreimillionen-siebenhundert-einundvierzigtausend-neunhundert-zweiundfünfzig Schneeflocken, die ich zählte. Und als die letzte der dreimillionen-siebenhundert-einundvierzigtausend-neunhundert-dreiundfünfzig Schneeflocken leise und sanft niederfiel, die nicht mehr wog als ein Nichts, brach der starke, dicke Ast der Fichte ab."
Damit flog die Meise davon.
Die Taube, als Spezialistin für den Frieden, sagte zu sich nach kurzem Nachdenken: "Vielleicht fehlt ja nur eines einzelnen Menschen Stimme zum Frieden der Welt..."
"Nicht mehr als ein Nichts", antwortet die Wildtaube.
"Dann lass mich dir eine wunderbare Geschichte erzählen." sagte da die Meise. "Ich saß eines Tages auf einem dicken Ast einer Fichte, dicht am Stamm, als es zu schneien anfing. Es schneite nicht heftig, sondern ganz sanft und zart, ohne Schwere. Da ich gerade nichts Besseres zu tun hatte, zählte ich die Schneeflocken, die auf die Zweige und auf die Nadeln des Astes fielen und darauf hängen blieben. Es waren exakt dreimillionen-siebenhundert-einundvierzigtausend-neunhundert-zweiundfünfzig Schneeflocken, die ich zählte. Und als die letzte der dreimillionen-siebenhundert-einundvierzigtausend-neunhundert-dreiundfünfzig Schneeflocken leise und sanft niederfiel, die nicht mehr wog als ein Nichts, brach der starke, dicke Ast der Fichte ab."
Damit flog die Meise davon.
Die Taube, als Spezialistin für den Frieden, sagte zu sich nach kurzem Nachdenken: "Vielleicht fehlt ja nur eines einzelnen Menschen Stimme zum Frieden der Welt..."
17.11.2009, 18.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Es war einmal

Es war einmal eine kleine Welle.
Tief in ihrem Innern war sie sehr unglücklich und klagte: "Ich fühle mich so schlecht. Die anderen Wellen sind so groß und so stark, während ich nur so klein und schwach bin. Das Leben ist ungerecht!"
Zufällig kam eine große Welle vorbei.
"Ich habe deine Worte gehört." sagte sie. "Dir geht es so, weil du noch nicht deine wahre Natur erkennst. Dir geht es schlecht, weil du denkst, dass du nur eine kleine Welle bist, aber das ist nicht wahr."
"Was sagst du da?" fragte die kleine Welle. "Natürlich bin ich eine Welle" Schau, hier ist meine Krone und das hier ist mein Wellenschlag. Ich bin klein, aber ich bin eine Welle!"
"Was du als "Welle" bezeichnest, ist nur deine Form. Du bist in Wahrheit Wasser. Wenn dir gelingt, zu verstehen, dass du nur eine zeitlang eine Welle bist, aber immer Wasser sein wirst, wirst du nicht mehr unglücklich sein."
"Aber wenn ich Wasser bin, was bist dann du?"
"Auch ich bin Wasser. Ich habe für eine kurze Zeit die Form einer Welle, die größer ist als du. Aber meinem Wesen nach bin ich Wasser. Ich bin du und du bist ich. Wir sind beide Teile eines großen Ganzen."
nach Xin Zhou Li, aus dem Buch "Wenn das Leben schmerzt"
20.07.2009, 18.36 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Einen Schmetterling für den Tag

Der Schmetterling
Es war einmal ein buntes Ding
ein so genannter Schmetterling.
Der flog wie alle Falter
recht sorglos für sein Alter.
Er nippte hier - er nippte dort
und war er satt, so flog er fort.
Flog zu den Hyazinthen
und schaute nicht nach hinten.
So kam´s, daß dieser Schmetterling
verwundert war, als man ihn fing.
© Heinz Erhardt
Wer den ersten Schmetterling in diesem Jahr erblickt - bitte unbedingt melden denn
ich warte wie Ihr alle auf den Frühling.
ich warte wie Ihr alle auf den Frühling.
17.03.2009, 11.43 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Wahre Worte

Wahre Worte sind nicht schön,
Schöne Worte sind nicht wahr.
Tüchtigkeit überredet nicht,
Überredung ist nicht tüchtig.
Der Weise ist nicht gelehrt,
Der Gelehrte ist nicht weise.
Der Berufene häuft keinen Besitz auf.
Je mehr er für andere tut,
Desto mehr besitzt er.
Je mehr er anderen gibt,
Desto mehr hat er.
© aus den Weisheiten des fernen Ostens
von Lau Dan
30.10.2008, 18.17 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Wegweisend

Wegweisend und nachdenklich stimmen die Worte des Dalai Lama
aus seiner Botschaft vom 1. Januar 2001
Beachte, dass große Liebe und großer Erfolg immer mit großem Risiko verbunden sind.
Wenn du verlierst, verliere nie die Lektion.
Habe stets Respekt vor dir selbst, Respekt vor anderen und übernimm Verantwortung für deine Taten.
Bedenke: Nicht zu bekommen was man will, ist manchmal ein grosser Glücksfall.
Lerne die Regeln, damit du sie richtig brechen kannst.
Lasse niemals einen kleinen Disput eine große Freundschaft zerstören.
Wenn du feststellst, dass du einen Fehler gemacht hast, ergreife sofort Maßnahmen, um ihn wieder gut zu machen.
Verbringe jeden Tag einige Zeit allein.
Öffne der Veränderung deine Arme, aber verliere dabei deine Werte nicht aus den Augen.
Bedenke, dass Schweigen manchmal die beste Antwort ist.
Lebe ein gutes, ehrbares Leben. Wenn du älter bist und zurückdenkst, wirst du es noch einmal genießen können.
Eine liebevolle Atmosphäre in deinem Heim ist das Fundament für dein Leben.
In Auseinandersetzungen mit deinen Lieben sprich nur über die aktuelle Situation.
Lasse die Vergangenheit ruhen.
Teile dein Wissen mit anderen. Dies ist eine gute Möglichkeit, Unsterblichkeit zu erlangen.
Gehe sorgsam mit der Erde um.
Begib dich einmal im Jahr an einen Ort, an dem du noch nie gewesen bist.
Bedenke, dass die beste Beziehung die ist, in der jeder Partner den anderen mehr liebt als braucht.
Messe deinen Erfolg daran, was du für ihn aufgeben musstest.
Widme dich der Liebe und dem Kochen mit ganzem Herzen.
~~~~~~~~~~~~
Wahre Worte die ich immer wieder gerne lese.

30.03.2008, 15.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Wenn man liebt......

Wenn man jemanden liebt, so liebt man ihn nicht die ganze Zeit, nicht Stunde um Stunde auf die ganz gleiche Weise. Das ist unmöglich. Es wäre sogar eine Lüge, wollte man diesen Eindruck erwecken. Und doch ist es genau das, was die meisten von uns fordern. Wir haben so wenig Vertrauen in die Gezeiten des Lebens, der Liebe, Beziehungen. Wir jubeln der steigenden Flut entgegen und wehren uns erschrocken gegen die Ebbe. Wir haben Angst, sie würde nie zurückkehren. Wir verlangen Beständigkeit, Haltbarkeit und Fortdauer; und die einzig mögliche Fortdauer des Lebens wie der Liebe liegt im Wachstum, im alltäglichen Auf und Ab – in der Freiheit; einer Freiheit im Sinne von Tänzern, die sich kaum berühren und doch Partner in der gleichen Bewegung sind.
Diese wunderschönen Worte schrieb
Anne Morrow Lindbergh
(Muscheln in meiner Hand)
20.03.2008, 09.46 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Der Mensch
Vielleicht kommt eine Zeit, irgendwann im 21. Jahrhundert,
dass der Mensch auf seinem suchenden Weg verwiesen wird
an den Zentralcomputer, der ausgerüstet ist mit allem verfügbaren Wissen.
Dann
werden die Fragen wohl mehr denn je Sinnfragen sein,
die der materielle Fortschritt nicht beantworten kann.

Hoffentlich wird dann der Mensch wieder bei den alten Philosophen
und Mystikern anklopfen.
Es sei denn, es wären nur die Fragen erlaubt,
die der Computer beantworten kann, und
alle metaphysischen Fragen wären verboten,
weil der Zentralcomputer sonst sprachlos würde.

Der Mensch ist und bleibt in seinem
tiefsten Wesen ein Suchender, aber meistens wagt er nicht,
weit genug zu gehen.
Meistens folgt er den falschen Göttern,
die ihm ein glänzendes Paradies versprechen.
Aber wenn er dann hineintritt,
zerplatzt es wie eine Seifenblase.

© Phil Bosmans
Diese Worte findet man in dem allerersten Buch welches
Phil Bosmans geschrieben hat.
Es heißt:
Gott-nicht zu glauben.
und erschien 1987 im Herder Verlag
unter der ISBN 3-451-211106-8
dass der Mensch auf seinem suchenden Weg verwiesen wird
an den Zentralcomputer, der ausgerüstet ist mit allem verfügbaren Wissen.
Dann
werden die Fragen wohl mehr denn je Sinnfragen sein,
die der materielle Fortschritt nicht beantworten kann.

Hoffentlich wird dann der Mensch wieder bei den alten Philosophen
und Mystikern anklopfen.
Es sei denn, es wären nur die Fragen erlaubt,
die der Computer beantworten kann, und
alle metaphysischen Fragen wären verboten,
weil der Zentralcomputer sonst sprachlos würde.

Der Mensch ist und bleibt in seinem
tiefsten Wesen ein Suchender, aber meistens wagt er nicht,
weit genug zu gehen.
Meistens folgt er den falschen Göttern,
die ihm ein glänzendes Paradies versprechen.
Aber wenn er dann hineintritt,
zerplatzt es wie eine Seifenblase.

© Phil Bosmans
Diese Worte findet man in dem allerersten Buch welches
Phil Bosmans geschrieben hat.
Es heißt:
Gott-nicht zu glauben.
und erschien 1987 im Herder Verlag
unter der ISBN 3-451-211106-8
29.02.2008, 17.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Heute geht er zu Ende

Heute ist der letzte Tag im Oktober.
Wie schnell das Jahr doch vergangen ist!
Zu Ende geht der Herbst
Verdrossnen Sinn im kalten Herzen hegend,
Reis ich verdrießlich durch die kalte Welt,
Zu Ende geht der Herbst, ein Nebel hält
Feuchteingehüllt die abgestorbne Gegend.
Die Winde pfeifen, hin und her bewegend
Das rote Laub, das von den Bäumen fällt,
Es seufzt der Wald, es dampft das kahle Feld,
Nun kommt das Schlimmste noch, es regent.
Heinrich Heine
31.10.2007, 18.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL
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Online seit dem: 26.08.2006
in Tagen: 1469
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Nicht nur nach
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© C.Rosenkind
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Zufallsspruch:
Das Gebet zeugt den Glauben, der Glaube die Liebe und die Liebe den Dienst am anderen.
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Das Gebet zeugt den Glauben, der Glaube die Liebe und die Liebe den Dienst am anderen.
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e Celine, das sind sehr schöne Blumen u