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Unsere Mitbewohner

Meine beiden Männer.....
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Lerne Anstrengungen zu ertragen, dann wirst du dem Leben gewachsen sein.
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Blogeinträge (themensortiert)
Thema: Gesammelt
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Es macht schon einen Unterschied....
Es macht schon einen Unterschied....
Eine alte Parabel
Als der alte Mann bei Sonnenuntergang den Strand entlang ging, sah er vor sich einen jungen Mann, der Seesterne aufhob und ins Meer warf. Nachdem er ihn eingeholt hatte, fragte er ihn, warum er das denn tue. Da sagte der junge Mann: "Die Seesterne werden sterben, wenn sie bis Sonnenaufgang hier liegen bleiben müssen."
"Aber der Strand ist viele Meilen lang, und Tausende von Seesternen liegen hier", sagte der Alte.
"Was macht das also für einen Unterschied, wenn du dich hier abmühst?" Der junge Mann blickte auf den Seestern in seiner Hand und warf ihn in die rettenden Wellen. Dann meinte er: "Für diesen hier, macht es einen."

06.02.2010, 14.35 | (0/0) Kommentare | TB | PL
So erzählt man sich.....

wir fühlen uns wohl unter den Menschen, denn wir sind ein Teil von ihnen.
Woraufhin der Respekt und die Toleranz entgegneten:
wir können das von uns nicht sagen,
denn die Menschen kennen uns kaum.
Da lachte die Eifersucht,
denn Sie war stets willkommen unter den Menschen
und auch die Ignoranz war mehr als zufrieden mit ihrem Dasein.
Der Hass war genauso begeistert von seinem Wandeln unter den Menschen,
denn er herrschte wie ein Fürst unter ihnen.
Dies konnte das Verständnis gar nicht begreifen
denn es wurde gemieden und litt darunter.
Ach, sagte die Traurigkeit
so oft werde ich gerufen
denn so vieles, das ihr anderen den Menschen antut,
hat zur Folge, dass sie mich brauchen,
und diesen Worten schloss sich die Enttäuschung an,
denn es erging ihr nicht anders.
Daraufhin erwiderte das Vertrauen:
ich werde benutzt, werde missbraucht
und die Menschen sprechen von mir ohne zu wissen wer ich eigentlich bin.
Da sagten die Träume:
ich weiß gar nicht was ihr alle wollt
mich haben die Menschen verloren
sie sprechen immer von ihren Träumen
und dennoch glauben die meisten nicht an sie.
Zu guter Letzt fing auch die Liebe an zu sprechen
und man konnte ihr anhören wie traurig sie war
und sie sagte:
manchmal frage ich mich warum ich unter den Menschen weile.
Sie sprechen von mir ohne zu wissen welche Bedeutung ich habe,
reden über mich und kennen mich gar nicht,
sie spielen mit mir ohne zu wissen wie sehr sie damit verletzen können,
glauben an mich und wissen doch gar nicht an was sie glauben.
Da kam der Trost daher und nahm die Liebe in den Arm,
denn es tat ihm weh zu sehen was man der Liebe antat.
21.01.2010, 16.06 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Der Sorgensack
Die Geschichte vom Sorgensack
Eines Tages wurde einer Frau ihr Sorgensack zu schwer, sie schien fast darunter zu zerbrechen. Sie wusste nicht mehr, wie sie es schaffen sollte, ihn weiter zu tragen. Irgendwann hatte sie von einer Stelle tief im Wald gehört, an der es eine verschlossene Höhle gab, in der man unter bestimmten Voraussetzungen seinen Sorgensack loswerden konnte.
Heimlich machte sie sich auf den Weg. Nach nicht allzu langer Zeit fand sie den Ort. Vor der Höhle sass ein alter Mann, der sie freundlich willkommen hiess. "Ich möchte hier bei dir meinen Sorgensack loswerden", bat sie ihn. Er schaute sie eindringlich an: "Das möchten viele, und das können sie hier auch tun. Aber es gibt eine Bedingung: In diesem Raum stehen viele Sorgensäcke, und du kannst deinen nur loswerden, wenn du ihn gegen einen anderen umtauschst".
Die Frau willigte ein, und der Alte führte sie in ein riesiges Gewölbe. Erleichtert stellte sie ihren Sorgensack ab. Dann versuchte sie, ihn gegen einen passenden einzutauschen. Eilig rannte sie von Sack zu Sack und schaute hinein. Enttäuscht band sie jeden schnell wieder zu.
Nach langem Suchen schlich sie zu ihrem Sack zurück, packte ihn wieder auf die Schultern und verliess nachdenklich den Raum. Ihr Sorgensack schien ihr plötzlich so leicht, dass sie ihn gar nicht mehr auf ihren Schultern spürte und sie ging leichtfüssig und guten Mutes davon.
Und jedem, den sein Sorgensack fast zu erdrücken schien, erzählte sie von ihrem Erlebnis.
So wie ich sie jetzt weiterreiche.....
18.01.2010, 17.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Als die Weisheit sich versteckte

Vor langer Zeit überlegten die Götter, dass es sehr schlecht wäre, wenn die Menschen die Weisheit des Universums finden würden, bevor sie tatsächlich reif genug dafür wären. Also entschieden die Götter, die Weisheit des Universums so lange an einem Ort zu verstecken, wo die Menschen sie solange nicht finden würden, bis sie reif genug sein würden.
Einer der Götter schlug vor, die Weisheit auf dem höchsten Berg der Erde zu verstecken. Aber schnell erkannten die Götter, dass der Mensch bald alle Berge erklimmen würde und die Weisheit dort nicht sicher genug versteckt wäre. Ein anderer schlug vor, die Weisheit an der tiefsten Stelle im Meer zu verstecken. Aber auch dort sahen die Götter die Gefahr, dass die Menschen die Weisheit zu früh finden würden.
Dann äußerte der weiseste aller Götter seinen Vorschlag: "Ich weiß, was zu tun ist. Lasst uns die Weisheit des Universums im Menschen selbst verstecken. Er wird dort erst dann danach suchen, wenn er reif genug ist, denn er muss dazu den Weg in sein Inneres gehen."
Die anderen Götter waren von diesem Vorschlag begeistert und so versteckten sie die Weisheit des Universums im Menschen selbst.
Der Verfasser ist wie bei vielen alten Geschichten leider nicht bekannt
04.11.2009, 19.59 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Ein Bild zu malen wäre nicht schlecht

Der versteckte Frieden
Es war einmal ein König, der schrieb einen Preis im ganzen Land aus: Er lud alle Künstler ein, den Frieden zu malen und das beste Bild sollte eine hohe Belohnung bekommen.
Die Künstler im Land machten sich eifrig an die Arbeit und brachten dem König ihre Bilder. Aber von allen Bildern, die gemalt wurden, gefielen dem König nur zwei. Zwischen denen musste er sich nun entscheiden.
Das erste war ein perfektes Abbild eines ruhigen Sees. In dem See spiegelten sich die malerischen Berge, die den See umrandeten und man konnte jede kleine Wolke im Wasser wiederfinden. Jeder, der das Bild sah, dachte sofort an den Frieden.
Das zweite Bild war ganz anders. Auch hier waren Berge zu sehen, aber diese waren zerklüftet, rau und kahl. Über den Bergen jagten sich am grauen Himmel wütende Wolkenberge und man konnte den Regen fallen sehen, den Blitz aufzucken und fast auch den Donner krachen hören. An dem einen Berg stürzte ein tosender Wasserfall in die Tiefe. Keiner, der das Bild sah, kam auf die Idee, dass es hier um den Frieden ging.
Aber der König sah hinter dem Wasserfall einen winzigen Busch, der auf der zerklüfteten Felswand wuchs. In diesem kleinen Busch hatte ein Vogel sein Nest gebaut. Dort in dem wütenden Unwetter an diesem unwirtlichen Ort saß der Muttervogel auf seinem Nest – in perfektem Frieden.
Welches Bild gewann den Preis?
Der König wählte das zweite Bild und begründete das so: "Lasst Euch nicht von schönen Bildern in die Irre führen: Frieden braucht es nicht dort, wo es keine Probleme und keine Kämpfe gibt. Wirklicher Frieden bringt Hoffnung und heißt vor allem, auch unter schwierigsten Umständen und größten Herausforderungen, ruhig und friedlich im eigenen Herzen zu bleiben."
11.06.2009, 18.45 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Seelenproviant für den Tag

Das Herz und die Vernunft
Einst sprach die Vernunft zum Herz: "Der Mensch kann froh sein das es mich gibt. Ich sage ihm immer was für ihn richtig ist."
"Ja", antwortet das Herz, "Du meinst es nur gut, und doch wirst du oft zum Werkzeug, mit dem die Menschen ihr eigenes Unglück schmieden."
"Das stimmt nicht!" entgegnete die Vernunft, "Ich bin es, die dem Menschen viel Ärger erspart."
"Gelegentlich", wandte das Herz ein, "Aber wenn es um die Liebe geht, unterdrückst du mich. Du wirst zum Lügner, weil du dich zu oft von der Angst täuschen lässt. Ich kann nicht lügen, ich zeige den Menschen was gut für sie ist. Doch da sich die Menschen sehr oft von dir leiten lassen, hören sie meine Stimme nicht mehr."
"Und dennoch bewahre ich sie vor Enttäuschungen", warf die Vernunft ein.
"Da irrst du dich gewaltig" widersprach das Herz, "Wenn du mich unterdrückst, ist der Mensch schon enttäuscht. Denn du hast die Liebe erstickt, die ihn hätte glücklich machen können."
Da wurde die Vernunft sehr traurig........

17.03.2009, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Eine Weihnachtsfabel

Die Weihnachtsfabel der Tiere
Die Tiere disputierten einmal über Weihnachten.
Sie stritten, was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei. "Na klar, Gänsebraten", sagte der Fuchs. "Was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten?"
"Schnee", sagte der Eisbär. "Viel Schnee." Und er schwärmte verzückt von der weißen Weihnacht.
Das Reh sagte "Ich brauche aber einen Tannenbaum, sonst kann ich nicht Weihnachten feiern."
"Aber nicht so viele Kerzen", heulte die Eule. "Schoen schummrig und gemütlich muß es sein. Stimmung ist die Hauptsache."
"Aber mein neues Kleid muss man sehen", sagte der Pfau. "Wenn ich kein neues Kleid kriege, ist für mich kein Weihnachten."
"Und Schmuck!" krächzte die Elster. "Jede Weihnachten bekomme ich was: einen Ring, ein Armband. Oder eine Brosche oder eine Kette. Das ist für mich das Allerschönste an Weihnachten."
"Na, aber bitte den Stollen nicht vergessen", brummte der Bär, "das ist doch die Hauptsache. Wenn es den nicht gibt und all die süßen Sachen, verzichte ich auf Weihnachten."
"Mach's wie ich:" sagte der Dachs, "pennen, pennen, pennen. Das ist das Wahre. Weihnachten heißt fuer mich: Mal richtig pennen."
"Und saufen", ergänzte der Ochse. "Mal richtig einen saufen - und dann pennen."
Aber da schrie er "aua", denn der Esel hatte ihm einen gewaltigen Tritt versetzt.
"Du Ochse du, denkst du denn nicht an das Kind?" Da senkte der Ochse beschämt den Kopf und sagte "Das Kind. Jaja, das Kind - das ist doch die Hauptsache. Übrigens", fragte er dann den Esel, "wissen das eigentlich die Menschen?"
©gefunden in dem Sonderheft der Zeitschrift "Helfende Hände" mit dem Titel Eisblumen
26.11.2008, 13.36 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Noch heute erzählt man sich....

So wie geschrieben erzählt man sich noch heute.....
Vor vielen, vielen Jahren lebten fünf weise Gelehrte. Sie alle waren blind. Diese Gelehrten wurden von ihrem König auf eine Reise geschickt und sollten herausfinden, was ein Elefant ist.
Und so machten sich die Blinden auf die Reise nach Indien. Dort wurden sie von Helfern zu einem Elefanten geführt. Die fünf Gelehrten standen nun um das Tier herum und versuchten, sich durch Ertasten ein Bild von dem Elefanten zu machen.
Als sie zurück zu ihrem König kamen, sollten sie ihm nun über den Elefanten berichten. Der erste Weise hatte am Kopf des Tieres gestanden und den Rüssel des Elefanten betastet. Er sprach: "Ein Elefant ist wie ein langer Arm." Der zweite Gelehrte hatte das Ohr des Elefanten ertastet und sprach: "Nein, ein Elefant ist vielmehr wie ein großer Fächer." Der dritte Gelehrte sprach: "Aber nein, ein Elefant ist wie eine dicke Säule." Er hatte ein Bein des Elefanten berührt. Der vierte Weise sagte: "Also ich finde, ein Elefant ist wie eine kleine Strippe mit ein paar Haaren am Ende", denn er hatte nur den Schwanz des Elefanten ertastet. Und der fünfte Weise berichtete seinem König: " Also ich sage, ein Elefant ist wie ein riesige Masse, mit Rundungen und ein paar Borsten darauf." Dieser Gelehrte hatte den Rumpf des Tieres berührt.
Nach diesen widersprüchlichen Äußerungen
fürchteten die Gelehrten den Zorn des Königs, konnten sie sich doch nicht darauf einigen, was ein Elefant wirklich ist. Doch der König lächelte weise: "Ich danke Euch, denn ich weiß nun, was ein Elefant ist: Ein Elefant ist ein Tier mit einem Rüssel, der wie ein langer Arm ist, mit Ohren, die wie Fächer sind, mit Beinen, die wie starke Säulen sind, mit einem Schwanz, der einer kleinen Strippe mit ein paar Haaren daran gleicht und mit einem Rumpf, der wie eine große Masse mit Rundungen und ein paar Borsten ist."
Die Gelehrten senkten beschämt ihren Kopf,
nachdem sie erkannten, dass jeder von ihnen nur einen Teil des Elefanten ertastet hatte
und sie sich zu schnell damit zufrieden gegeben hatten.
*******************
Diese kleine Geschichte stimmt nachdenklich.
ich fand sie in einem alten Heftchen aus meiner "Das Beste" Sammlung.
Der Verfasser ist mir leider nicht bekannt

28.02.2008, 14.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Ein Grashalm....

Ein Grashalm
Ich habe die Menschen der Wissenschaft
und Technik gebeten,
mir einen Grashalm zu machen.
Und sie machten einen Grashalm.
Er sah aus wie ein echter Grashalm,
so grün, so dünn und so biegsam.
Als ich ihn näher anschaute,
sah ich, dass er tot war.
Er konnte nicht atmen.
Er konnte nicht wachsen.
Er konnte nicht leben und nicht sterben.
Eigentlich hatte er
nichts von einem echten Grashalm,
nur den Namen.
Keine Kuh und nicht einmal eine Ziege
konnte ihn fressen
und Milch daraus machen.
Ich hörte,
wie alle Grashalme der Welt
über den Grashalm der Menschen lachten:
Die großen Menschen können
mit ihrer Wissenschaft
und Technik nicht einmal
einen kleinen Grashalm machen.
© Phil Bosmans
Ich habe die Menschen der Wissenschaft
und Technik gebeten,
mir einen Grashalm zu machen.
Und sie machten einen Grashalm.
Er sah aus wie ein echter Grashalm,
so grün, so dünn und so biegsam.
Als ich ihn näher anschaute,
sah ich, dass er tot war.
Er konnte nicht atmen.
Er konnte nicht wachsen.
Er konnte nicht leben und nicht sterben.
Eigentlich hatte er
nichts von einem echten Grashalm,
nur den Namen.
Keine Kuh und nicht einmal eine Ziege
konnte ihn fressen
und Milch daraus machen.
Ich hörte,
wie alle Grashalme der Welt
über den Grashalm der Menschen lachten:
Die großen Menschen können
mit ihrer Wissenschaft
und Technik nicht einmal
einen kleinen Grashalm machen.
© Phil Bosmans
20.01.2008, 15.17 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL
Als die Weihnachtsgeschichte vergessen wurde

Meine Engelsammlung
Als die Weihnachtsgeschichte vergessen wurde
Es gab einmal einen kleinen Engel. Eigentlich hatte er seinen festen Platz bei den
himmlischen Heerscharen und hatte bis jetzt auch noch an nichts anderes gedacht, als
zur rechten Zeit seine Harfe anzuschlagen und seinen weißen Arbeitsanzug sauber zu
halten. Das ging schon seit vielen tausend Jahren so und Michael, so hieß er, hätte
sich nicht träumen lassen, dass sich daran noch mal etwas ändern würde. Träumen war
übrigens auch nicht seine Sache, war er selber doch nicht weniger als ein Traum.
Aber es kam doch anders. Der Herrgott, den er immer sehr gerne mochte, weil er
immer so schön gütig war und sich noch nie beschwert hatte, wenn er mal einen
falschen Ton auf seiner Harfe angeschlagen hatte, hatte nämlich einen himmlischen
Plan gefasst. Und zwar hatte er sich entschlossen, dass es an der Zeit wäre, den
Menschen ein Zeichen zu geben, dass es den Herrgott noch gäbe.
Dazu schien es Gott auch höchste Zeit zu sein, denn die Menschen waren gerade
eifrig dabei, immer mehr von dem kaputt zu machen, was er doch mal mit so viel Mühe
geschaffen hatte. Gott wurde angst und bange, wenn er nach unten blickte. Gerade
neulich hatte ihn wieder ein furchtbarer Knall aus dem Schlaf gerissen und es hatte
bis zu ihm herauf geblitzt. Den Engeln hatte es fast den Heiligenschein weggeblasen.
Gott rief also den Michael zu sich und sprach sehr lange und ernsthaft mit ihm über
seine Sorgen. Schon einmal hätte er versucht, den Menschen etwas Klarheit zu
schenken, damit sie nicht mehr soviel kaputt machen müssten. Damals hätten sie da
unten schon die gleichen Probleme gehabt: Die einen waren reich und die anderen
versklavt und glücklich war niemand.
Damals war auch ein Bote auf die Erde geschickt worden, erzählte Herrgott. Aber die
Mission war nicht wunschgemäß verlaufen: Zuerst war der menschliche Körper des
Boten ermordet worden und dann hatten die Menschen noch eine fürchterlich
sentimentale Geschichte aus seinem Leben gemacht. Eine Geschichte, die sich die
Menschen zwar immer wieder zur Belebung des Weihnachtsfestes anhörten aber
überhaupt nicht mehr zuhörten. Und daher kam die Liebe, die in der Geschichte
steckte, überhaupt nicht mehr hervor und die Welt wurde kälter und kälter.
Darum hatte sich Gott also nun entschlossen, einen neuen Versuch zu starten, bevor
sich die Menschen vor lauter Unglück alle gegenseitig umgebracht hatten.
Also meinte Gott: "Pass auf Michael, du nimmst dir jetzt deine Harfe, ziehst deinen
leuchtenden Arbeitsanzug an und dann gehst du runter auf die Erde. Dort musst du dir
dann jemanden suchen, der oder die diese Weihnachtsgeschichte wirklich und ernsthaft
verstanden hat. Den oder die musst du dann bitten und ermutigen und ihm oder ihr die
Kraft geben, sie allen anderen Menschen zu erzählen. Während dieser Erzählungen
musst du dann immer auf deiner himmlischen Harfe spielen, damit sie das Herz der
Menschen aufschließt. Alles was in der Weihnachtsgeschichte erzählt wird, wird dann
direkt in das Herz der Menschen dringen und dann ist die Welt bestimmt gerettet."
So einfach war das also. Michael war begeistert. Da Heiligabend nicht mehr fern war,
machte er sich auch gleich auf den Weg zu den Menschen. Er überlegte, welche
Menschen die Weihnachtsgeschichte wohl am dringendsten nötig hätten. Nachdem
er einige Zeit auf die Erde heruntergeschaut hatte, kam er auf die sogenannten
zivilisierten Menschen in diesen sogenannten reichen Ländern.
Es war aber gar nicht einfach in diesen Ländern einen Menschen zu finden, der als
Erzähler oder Erzählern in Frage käme.
In einer Einkaufsstraße fand Michael einen Mann mit einem gemütlich aussehenden Bart,
einer Zipfelmütze und mit Kindern um ihn herumstehend, der erzählte
Weihnachtsmärchen. "Das muss er sein," dachte der kleine Engel und schwebte zu ihm herunter.
Aber um so näher er kam um so verwirrter wurde er: die Kinder hörten ja gar nicht
zu! Woran lag das nur? Und dann merkte er, dass der Mann in ein Mikrophon sprach so dass die Kinder gar nicht seine wirkliche Stimme hörten sondern nur ein hässliches
Gekrächze. Und der Bart war nicht echt, die Mütze war aus Pappe und als er dann noch in die Gedanken des Mannes schaute, sah er dort nur seine nächste
Gehaltsabrechnung. Die Geschichte, die er erzählte, interessierte ihn überhaupt
nicht, obwohl sie wirklich sehr schön war. Außerdem war er noch von so hellen Lampen angeleuchtet, dass er seine Zuhörerschaft gar nicht anschauen konnte.
Das war es also nicht. Schnell flog Michael weiter. "Sind die Menschen etwa alle
so?" fragte er sich verzweifelt. Da kam er an einer Kirche vorbei, die war zu Ehren
Gottes aufgebaut worden, erinnerte er sich. Das musste also eine Stelle sein, wo
die Menschen noch von Gott und seiner Liebe wussten. Schnell schwebte Jonny
herunter. Tatsächlich, der Oberpriester erzählte gerade die Weihnachtsgeschichte.
Aber was war das? Die wenigen Zuhörer waren ja gar nicht von der Liebe der
Geschichte erfüllt!
Wäre das der Fall gewesen hätten sie sich doch umarmen müssen, zumindest ab und zu
einmal anlächeln. Aber nichts von alledem. Jonny spürte auch den Grund. Der Pastor
glaubte und fühlte selbst nicht, was er erzählte. Er hatte die Geschichte jahrelang
studiert, zerpflückt, analysiert, hinterfragt, so dass von der Wärme, den feinen
unberührbaren Zusammenhängen nichts mehr übrig war. Deshalb konnte er die
Geschichten auch nicht mehr erzählen. Er erzählte den Menschen daher Dinge aus ihrer
Welt, einer Welt, die sie kannten, deren Einsamkeit sie kannten und in der sie es
dem Pastor natürlich auch nicht glaubten, wenn er von Gemeinsamkeit und
Nächstenliebe sprach.
Niedergeschlagen verließ Michael die Kirche. Sollte es auf dieser Welt etwa niemanden
mehr geben, der die Weihnachtsgeschichte wirklich erzählen konnte? Er schwebte
weiter, vorbei an den hektischen, geschenkehortenden Menschen, den stinkenden
Autos und dem Lärm. Solange, bis es stiller wurde, bis die Menschen weniger und
stiller wurden, bis dahin, wo die Stadt den Schnee nicht mehr zu einem endlosen
grauen Matsch einschmolz und noch weiter.
Das Engelchen fand ein kleines Dorf, im Norden eine Kirche, in der Mitte ein Haus,
darin ein warmes Zimmer mit einem Ofen und daneben ein Mädchen hinter einem
Spinnrad. Es spann Wolle und dachte dabei an die Schafe, die die Wolle für die
Menschen hergaben und an die Hirten, die dort draußen in der Kälte auf die Schafe
aufpassten. Und das Mädchen mochte die Schafe und die Hirten und überhaupt die
Menschen und ganz besonders die Kinder. Es spürte deshalb, was die unschuldige Liebe eines Kindes der Welt der Erwachsenen geben konnte und dass manche der Hirten dort draußen in der Kälte sehr viel mehr Wärme übrig hatten, als dieser Landpfleger in seinem warmen Palast.
Und was das Wichtigste für Jonny war, das Mädchen kannte auch die
Weihnachtsgeschichte. Sie erzählte sie manchmal kleinen Kindern, auf die sie
aufpasste um Geld zu verdienen und sie wurde auch verstanden. Die Augen der Zuhörer
fingen dann an zu leuchten und die Wärme der Geschichte sprang auf sie über. Nur die
meisten älteren Leute verstanden nur wenig. Deren Herzen waren schon zu fest
verriegelt.
"Endlich," dachte Michael, "hier ist meine Aufgabe, hier habe ich den Menschen
gefunden, der die Welt retten kann.
Und Michael holte seine Harfe heraus und schlug sie an. Plötzlich war die Welt um das
Mädchen wie verzaubert. Menschen, die vorher gar kein Interesse an der Geschichte
hatten, kamen plötzlich herbei, baten, die Geschichte zu erzählen, hörten zu, tauten
innen drin auf, wurden lebendig und verstanden die Geschichte mit Begeisterung.
Ihre Herzen schlugen höher und die Menschen erzählten die Geschichte weiter, denn
sie hatten gemerkt, wie viel Liebe sich Menschen geben können.
Die Menschen sahen auf einmal, wie grau die Welt, die sie sich erschaffen hatten
war. Sie wollten auf einmal leben, weil sie an das lebende Kind im Stall von
Bethlehem dachten. Sie nahmen alle ihre Bomben auseinander und verbuddelten sie tief
unter der Erde. Dann trafen sie sich überall, um die Weihnachtsgeschichte zu hören
und sie nahmen sich die Zeit dazu, die sie vorher nie gehabt zu haben glaubten.
Jonny spielte sich die Finger wund und das Mädchen begann heiser zu werden aber die
beiden waren froh. Und Michael merkte, dass sein Plan oder vielmehr der des lieben
Herrgottes aufgegangen war.
Und so gaben die beiden so viel von ihrer doppelten Liebe, der Liebe des Menschen,
die mit himmlischer Hilfe auf offene Herzen traf, an die Menschen weiter, dass die
Welt ein ganz kleines Stück besser wurde.
Das Einzige, was das Mädchen und auch Michael nicht wussten und was ihnen manchen
Zweifel erspart hätte, war folgendes: Gott hatte viele, viele, viele Michaels auf die
Erde geschickt und in jeder Ecke und überall fanden sie Menschen, ein Mädchen, einen
Jungen, einen Mann, eine Frau, die die Weihnachtsgeschichte noch verstanden. Und all
die Michaels halfen all den Menschen, sie weiter zu erzählen. Und darum scheint es
doch so zu sein, dass die Welt noch nicht ganz verloren ist.
himmlischen Heerscharen und hatte bis jetzt auch noch an nichts anderes gedacht, als
zur rechten Zeit seine Harfe anzuschlagen und seinen weißen Arbeitsanzug sauber zu
halten. Das ging schon seit vielen tausend Jahren so und Michael, so hieß er, hätte
sich nicht träumen lassen, dass sich daran noch mal etwas ändern würde. Träumen war
übrigens auch nicht seine Sache, war er selber doch nicht weniger als ein Traum.
Aber es kam doch anders. Der Herrgott, den er immer sehr gerne mochte, weil er
immer so schön gütig war und sich noch nie beschwert hatte, wenn er mal einen
falschen Ton auf seiner Harfe angeschlagen hatte, hatte nämlich einen himmlischen
Plan gefasst. Und zwar hatte er sich entschlossen, dass es an der Zeit wäre, den
Menschen ein Zeichen zu geben, dass es den Herrgott noch gäbe.
Dazu schien es Gott auch höchste Zeit zu sein, denn die Menschen waren gerade
eifrig dabei, immer mehr von dem kaputt zu machen, was er doch mal mit so viel Mühe
geschaffen hatte. Gott wurde angst und bange, wenn er nach unten blickte. Gerade
neulich hatte ihn wieder ein furchtbarer Knall aus dem Schlaf gerissen und es hatte
bis zu ihm herauf geblitzt. Den Engeln hatte es fast den Heiligenschein weggeblasen.
Gott rief also den Michael zu sich und sprach sehr lange und ernsthaft mit ihm über
seine Sorgen. Schon einmal hätte er versucht, den Menschen etwas Klarheit zu
schenken, damit sie nicht mehr soviel kaputt machen müssten. Damals hätten sie da
unten schon die gleichen Probleme gehabt: Die einen waren reich und die anderen
versklavt und glücklich war niemand.
Damals war auch ein Bote auf die Erde geschickt worden, erzählte Herrgott. Aber die
Mission war nicht wunschgemäß verlaufen: Zuerst war der menschliche Körper des
Boten ermordet worden und dann hatten die Menschen noch eine fürchterlich
sentimentale Geschichte aus seinem Leben gemacht. Eine Geschichte, die sich die
Menschen zwar immer wieder zur Belebung des Weihnachtsfestes anhörten aber
überhaupt nicht mehr zuhörten. Und daher kam die Liebe, die in der Geschichte
steckte, überhaupt nicht mehr hervor und die Welt wurde kälter und kälter.
Darum hatte sich Gott also nun entschlossen, einen neuen Versuch zu starten, bevor
sich die Menschen vor lauter Unglück alle gegenseitig umgebracht hatten.
Also meinte Gott: "Pass auf Michael, du nimmst dir jetzt deine Harfe, ziehst deinen
leuchtenden Arbeitsanzug an und dann gehst du runter auf die Erde. Dort musst du dir
dann jemanden suchen, der oder die diese Weihnachtsgeschichte wirklich und ernsthaft
verstanden hat. Den oder die musst du dann bitten und ermutigen und ihm oder ihr die
Kraft geben, sie allen anderen Menschen zu erzählen. Während dieser Erzählungen
musst du dann immer auf deiner himmlischen Harfe spielen, damit sie das Herz der
Menschen aufschließt. Alles was in der Weihnachtsgeschichte erzählt wird, wird dann
direkt in das Herz der Menschen dringen und dann ist die Welt bestimmt gerettet."
So einfach war das also. Michael war begeistert. Da Heiligabend nicht mehr fern war,
machte er sich auch gleich auf den Weg zu den Menschen. Er überlegte, welche
Menschen die Weihnachtsgeschichte wohl am dringendsten nötig hätten. Nachdem
er einige Zeit auf die Erde heruntergeschaut hatte, kam er auf die sogenannten
zivilisierten Menschen in diesen sogenannten reichen Ländern.
Es war aber gar nicht einfach in diesen Ländern einen Menschen zu finden, der als
Erzähler oder Erzählern in Frage käme.
In einer Einkaufsstraße fand Michael einen Mann mit einem gemütlich aussehenden Bart,
einer Zipfelmütze und mit Kindern um ihn herumstehend, der erzählte
Weihnachtsmärchen. "Das muss er sein," dachte der kleine Engel und schwebte zu ihm herunter.
Aber um so näher er kam um so verwirrter wurde er: die Kinder hörten ja gar nicht
zu! Woran lag das nur? Und dann merkte er, dass der Mann in ein Mikrophon sprach so dass die Kinder gar nicht seine wirkliche Stimme hörten sondern nur ein hässliches
Gekrächze. Und der Bart war nicht echt, die Mütze war aus Pappe und als er dann noch in die Gedanken des Mannes schaute, sah er dort nur seine nächste
Gehaltsabrechnung. Die Geschichte, die er erzählte, interessierte ihn überhaupt
nicht, obwohl sie wirklich sehr schön war. Außerdem war er noch von so hellen Lampen angeleuchtet, dass er seine Zuhörerschaft gar nicht anschauen konnte.
Das war es also nicht. Schnell flog Michael weiter. "Sind die Menschen etwa alle
so?" fragte er sich verzweifelt. Da kam er an einer Kirche vorbei, die war zu Ehren
Gottes aufgebaut worden, erinnerte er sich. Das musste also eine Stelle sein, wo
die Menschen noch von Gott und seiner Liebe wussten. Schnell schwebte Jonny
herunter. Tatsächlich, der Oberpriester erzählte gerade die Weihnachtsgeschichte.
Aber was war das? Die wenigen Zuhörer waren ja gar nicht von der Liebe der
Geschichte erfüllt!
Wäre das der Fall gewesen hätten sie sich doch umarmen müssen, zumindest ab und zu
einmal anlächeln. Aber nichts von alledem. Jonny spürte auch den Grund. Der Pastor
glaubte und fühlte selbst nicht, was er erzählte. Er hatte die Geschichte jahrelang
studiert, zerpflückt, analysiert, hinterfragt, so dass von der Wärme, den feinen
unberührbaren Zusammenhängen nichts mehr übrig war. Deshalb konnte er die
Geschichten auch nicht mehr erzählen. Er erzählte den Menschen daher Dinge aus ihrer
Welt, einer Welt, die sie kannten, deren Einsamkeit sie kannten und in der sie es
dem Pastor natürlich auch nicht glaubten, wenn er von Gemeinsamkeit und
Nächstenliebe sprach.
Niedergeschlagen verließ Michael die Kirche. Sollte es auf dieser Welt etwa niemanden
mehr geben, der die Weihnachtsgeschichte wirklich erzählen konnte? Er schwebte
weiter, vorbei an den hektischen, geschenkehortenden Menschen, den stinkenden
Autos und dem Lärm. Solange, bis es stiller wurde, bis die Menschen weniger und
stiller wurden, bis dahin, wo die Stadt den Schnee nicht mehr zu einem endlosen
grauen Matsch einschmolz und noch weiter.
Das Engelchen fand ein kleines Dorf, im Norden eine Kirche, in der Mitte ein Haus,
darin ein warmes Zimmer mit einem Ofen und daneben ein Mädchen hinter einem
Spinnrad. Es spann Wolle und dachte dabei an die Schafe, die die Wolle für die
Menschen hergaben und an die Hirten, die dort draußen in der Kälte auf die Schafe
aufpassten. Und das Mädchen mochte die Schafe und die Hirten und überhaupt die
Menschen und ganz besonders die Kinder. Es spürte deshalb, was die unschuldige Liebe eines Kindes der Welt der Erwachsenen geben konnte und dass manche der Hirten dort draußen in der Kälte sehr viel mehr Wärme übrig hatten, als dieser Landpfleger in seinem warmen Palast.
Und was das Wichtigste für Jonny war, das Mädchen kannte auch die
Weihnachtsgeschichte. Sie erzählte sie manchmal kleinen Kindern, auf die sie
aufpasste um Geld zu verdienen und sie wurde auch verstanden. Die Augen der Zuhörer
fingen dann an zu leuchten und die Wärme der Geschichte sprang auf sie über. Nur die
meisten älteren Leute verstanden nur wenig. Deren Herzen waren schon zu fest
verriegelt.
"Endlich," dachte Michael, "hier ist meine Aufgabe, hier habe ich den Menschen
gefunden, der die Welt retten kann.
Und Michael holte seine Harfe heraus und schlug sie an. Plötzlich war die Welt um das
Mädchen wie verzaubert. Menschen, die vorher gar kein Interesse an der Geschichte
hatten, kamen plötzlich herbei, baten, die Geschichte zu erzählen, hörten zu, tauten
innen drin auf, wurden lebendig und verstanden die Geschichte mit Begeisterung.
Ihre Herzen schlugen höher und die Menschen erzählten die Geschichte weiter, denn
sie hatten gemerkt, wie viel Liebe sich Menschen geben können.
Die Menschen sahen auf einmal, wie grau die Welt, die sie sich erschaffen hatten
war. Sie wollten auf einmal leben, weil sie an das lebende Kind im Stall von
Bethlehem dachten. Sie nahmen alle ihre Bomben auseinander und verbuddelten sie tief
unter der Erde. Dann trafen sie sich überall, um die Weihnachtsgeschichte zu hören
und sie nahmen sich die Zeit dazu, die sie vorher nie gehabt zu haben glaubten.
Jonny spielte sich die Finger wund und das Mädchen begann heiser zu werden aber die
beiden waren froh. Und Michael merkte, dass sein Plan oder vielmehr der des lieben
Herrgottes aufgegangen war.
Und so gaben die beiden so viel von ihrer doppelten Liebe, der Liebe des Menschen,
die mit himmlischer Hilfe auf offene Herzen traf, an die Menschen weiter, dass die
Welt ein ganz kleines Stück besser wurde.
Das Einzige, was das Mädchen und auch Michael nicht wussten und was ihnen manchen
Zweifel erspart hätte, war folgendes: Gott hatte viele, viele, viele Michaels auf die
Erde geschickt und in jeder Ecke und überall fanden sie Menschen, ein Mädchen, einen
Jungen, einen Mann, eine Frau, die die Weihnachtsgeschichte noch verstanden. Und all
die Michaels halfen all den Menschen, sie weiter zu erzählen. Und darum scheint es
doch so zu sein, dass die Welt noch nicht ganz verloren ist.
03.12.2007, 16.35 | (0/0) Kommentare | TB | PL
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Etwas mehr "Wir"
und weniger "Ich"
Etwas mehr "Güte"
und weniger "Neid"
Etwas mehr Blumen
während des Lebens
und weniger Blumen
auf dem Grab!
© Pil Bosmans


~~~~~~~~~~~~
Den tiefen Frieden
im Rauschen der Wellen.
den wünsche ich dir.
Den tiefen Frieden
im schmeichelnden
Wind.
den wünsche ich dir.
Den tiefen Frieden
über dem stillen
Land,
den wünsche ich dir.
Den tiefen Frieden
unter den leuchtenden
Sternen,
den wünsche ich dir.
Den tiefen Frieden
vom Sohne des
Friedens,
den wünsche ich dir.
****************




Quergedanken





















***************
Nicht nur nach
Kalendertagen
lachen, lieben
oder scherzen,
lasse dich durchs
Leben tragen mit
Datenspeicherung
im Herzen!
© C.Rosenkind



Mein Arbeitszimmer
~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Blumen erkennt man
an ihrem Duft,
Menschen an ihren
Redensarten.......

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Das hört