Am Ufer des Lebens
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Thema: Träumereien

Mein nächtlicher Besucher

Mein nächtlicher Besucher

Heute habe ich etwas Lustiges zu erzählen.

Ich habe mich letzte Nacht mit Goethe getroffen!
Glaubt Ihr mir das nicht?
Es war wirklich so und ich kann mich nicht erinnern,
wann ich das letzte Mal so ungern wachwerden wollte.
Na ja, also irgendwann muss man ja die Augen aufmachen
aber ich versichere, dass ich es nicht gerne tat.

Wir hatten schließlich ein sehr interessantes Gespräch, also
Herr Goethe und ich.
Er war recht lustig gekleidet. Lange graue Kniestrümpfe trug er,
eine kurze Pluderhose. Seine grüne Jacke sah trachtenähnlich aus
und sein wallendes graues Haar wurde von einem kecken Dreieckshut bedeckt.

Er fragte mich ob ich denn einige seiner Werke gekauft hätte.
Ich begann in meinem Arbeitszimmer zu suchen. Glaubt nur,
ich habe meinen ganzen Bücherschrank auf den Kopf gestellt und fand –
nicht einen Gedichteband von ihm.
Dabei hatte ich sie doch am Tag noch recht sorgsam ausgepackt und einsortiert.
Eifrig versuchte ich ihn zu überzeugen, dass sie wahrscheinlich durch unseren
Umzug noch in einer der wenig unausgepackten Kisten sein müssten.
Herr Goethe zeigte sich sehr hilfsbereit.
So kam es, dass wir nebeneinander auf den Knien liegend, gemeinsam nach seinen
Büchern suchten. Nebenbei wurde kräftig gefachsimpelt.
Draußen war herrlicher Sonnenschein.
Ich bat ihn kurz zu warten damit ich meine Wäsche schnell aufhängen kann.
Für meinen Gast war das kein Problem.
Ihr werdet es nicht glauben --- Herr Johann Wolfgang von Goethe half mir
eifrig beim Wäsche aufhängen---echt.
Wir haben uns über Waschmittel unterhalten.
Ich empfahl ihm eifrig mein Persil-Megaperls und natürlich diese rosarote
Dose mit dem Fleckentferner.
Beschwert habe ich mich über meine Waschmaschine und meine Angst kundgetan,
sie würde wohl nicht mehr lange ihren Dienst tun.

Interessant fand ich seine Tipps die er mir gab, was das Schreiben betraf.
Auch seine Naturbetrachtungen haben mich sehr beeindruckt.
Ich wusste z.B. nicht, wie gerne er z. Spekulatius mag und um seine Vorliebe für
Himbeertee. Komischerweise hatte ich beides in meinem Küchenschrank.

Während Herr Goethe genüsslich seinen Himbeertee schlürfte, ließ ich es mir nicht
nehmen, weiter nach einem Gedichtsband von ihm zu suchen.
Ich hatte Glück und hob stolz meinen alten Goetheband in die Luft, drehte mich um
und schaute in die lustigen Augen von - meinem Schatz.

Dem habe ich dann am gestrigen Sonntagmorgen meinen Traum erzählt.

Wir lachten beide um die Wette und sind ausgelassen in den neuen Tag gestartet.
Ist das nicht herrlich wem man in seinen Träumen über den Weg laufen kann?

Übrigens Himbeertee und Spekulatius beherbergt mein Küchenschrank nicht, aber in meinem Bücherschrank stehen mehrere alte und neue Ausgaben von meinem nächtlichen Besucher.

Eine wunderschöne Woche wünscht Euch Celine

 

Nickname 23.04.2007, 14.07 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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~~~~~~~~~~~~
Den tiefen Frieden

im Rauschen der Wellen.
den wünsche ich dir.

Den tiefen Frieden
im schmeichelnden
Wind.
den wünsche ich dir.

Den tiefen Frieden
über dem stillen
Land,
den wünsche ich dir.

Den tiefen Frieden
unter den leuchtenden
Sternen,
den wünsche ich dir.

Den tiefen Frieden
vom Sohne des
Friedens,
den wünsche ich dir.
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© C.Rosenkind





 
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Inge aus HH:
Liebe Celine, das hast du wirklich fein gedic
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Inge aus HH:
Liebe Celine,wenn ich das lese, dann bekomme
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Inge aus HH:
Liebe Celine,ich staune, wie glücklich wir di
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Inge aus HH:
Liebe Celine,das ist aber ein trauriges Gedic
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Angela:
moin,alles, alles Gute für Euch. :-) Das hört
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