
Blogeinträge (themensortiert)
Thema: Zebrafinkengeschichten
Versuch gescheitert
Heute sollte der große Tag für unseren Felix, den "Zebrakanarienhahn" und seine Henne Paula sein .
Sie sollten umziehen , aus einem normalen Käfig, in die große Voliere.

Felix ist ein stolzer Busche aber er beherrscht bis heute nicht den Schlachtruf eines normalen Zebrafinkenhahns. Unser Felix singt wie ein echter Kanarienvogel; wir sind überzeugt, dass er etwas ganz Besonderes ist.
Als er aus seinem Ei schlüpfte, erblickte die kleine Paula, drei Nester weiter, mit 6 Geschwistern das Licht der Welt.
Ziemlich schnell stellte sich heraus, dass Paula eine Behinderung hatte und leider auch behalten hat.
Sie hat ein lahmes Flügelchen. Näheres werde ich in den nächsten Tagen in meinem Flügelchenblog darüber schreiben.

Da beide so außergewöhnlich sind, beschlossen wir damals, sieb besser nicht in den Schwarm zu setzen. Paula ist durch ihre Flugunfähigkeit stark eingeschränkt und Felix, so dachten wir, würde mit seinem Gesang auch nicht einfach akzeptiert werden.
In der Zwischenzeit haben die beiden die ersten Jungen erfolgreich großgezogen.
Sie waren sehr fürsorgliche Eltern.

Also haben wir die beiden Sorgenkinder heute doch nach langem Überlegen in den Schwarm entlassen. Felix schien richtig übermütig.
Paula aber kauerte auf dem Boden, umringt von den gerade flügge gewordenen Babys,
wirkte sie sehr verloren und unglücklich.
Felix kam auch nicht dazu sich einmal vom Fliegen auszuruhen. Er rief , eben auf seine eigene Art, nach Paula. Er wurde gerupft, gehackt und was tat der kleine Bursche?
Es dauerte keine Stunde und zwei völlig verstörte Vögelchen kauerten aneinander geschmiegt auf dem Käfigboden im Sand.
Es war ein Leichtes sie wieder in ihren Käfig zurückzusetzen.
Sicher tut es uns sehr leid um die Zwei aber wir haben es wenigstens versucht.
Nun sollen sie uns noch viele, viele Jahre begleiten.
Wir sind heute total geschafft, aber es hat sich gelohnt für Mensch und Tier.
Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes Wochenende
Eure Celine
03.09.2010, 19.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Umzugstag

war am Montag für unsere Finkenschar. Alles dazu findet Ihr mit einem Klick auf das Foto!
28.07.2010, 18.29 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Wegen Überfüllung geschlossen

Ist momentan unsere Babyabteilung.
Aus zwei großen Aufzuchtkäfigen piepst es fordernd .
Die hier ist das letzte Familienfoto von Ricke und Klaus mit ihrem letzten Gelege.
Nun wachsen sie getrennt von den Eltern heran und sie entwickeln sich prächtig.
Jule und Karlchen haben dauch drei prächtige Babys die aber noch gefüttert werden müssen.
Die Farben des Gedieders versprechen tolle Ergebnisse.
Momentan sind sie richt schwarz mit wenig beige.
Da habe ich doch schon wieder eine Idee.....
Deshalb ist es gut, wenn man den Überblick behält, verkauft und tauscht um keine Inzucht zu haben.
Die kleinen Kerlchen sind einfach zu putzig und es macht soviel Freude!
So gehen in ca. 3 Wochen 12 Jungvögel auf die Reise in ein hoffentlich gutes Zuhause....
02.08.2009, 19.36 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Eine Modererscheinung?

Was ich noch bemerken möchte.....
Es scheint momentan richtig modern zu sein, eigene "Häuser" zu bauen
und die "Fertighäuser"
nur als Stützpfeiler zu benutzen.
Sicher gibt es da unsere sogenannten "Alten" die weiter brav in Nestern die Jungen großziehen.
Aber war es Anfangs nur ein Freiluft-Doppelstocknest - so wird momentan auf allen Nestern, die in Dachhöhe hängen , ein Nest Marke Eigenbau gebastelt.
Es ist manchmal traurig wenn mann zusehen muss, wie die schwere Arbeit dann doch leider abstürzt - den Weg nach unten wählt.
Wir fragen uns immer wieder, woher diese kleinen Burchen die Kraft und den Mut nehmen,
einfach von vorne anzufangen.
Da könnte mancher Mensch etwas lernen - auch wir lernen daraus....
Es scheint momentan richtig modern zu sein, eigene "Häuser" zu bauen
und die "Fertighäuser"
nur als Stützpfeiler zu benutzen.
Sicher gibt es da unsere sogenannten "Alten" die weiter brav in Nestern die Jungen großziehen.
Aber war es Anfangs nur ein Freiluft-Doppelstocknest - so wird momentan auf allen Nestern, die in Dachhöhe hängen , ein Nest Marke Eigenbau gebastelt.
Es ist manchmal traurig wenn mann zusehen muss, wie die schwere Arbeit dann doch leider abstürzt - den Weg nach unten wählt.
Wir fragen uns immer wieder, woher diese kleinen Burchen die Kraft und den Mut nehmen,
einfach von vorne anzufangen.
Da könnte mancher Mensch etwas lernen - auch wir lernen daraus....
22.07.2009, 18.52 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Wir sind auch dort zu finden
Nun ja,
Frauchen löst den Flügelchen-Blog aus Zeitgründen auf -
und da es bei uns wirklich immer sehr lustig zugeht, wir gerne Freunde um uns haben,
und Frauchen unser Futter und andere Din dort gerne einkauft,
sind wir auch im Zoo-Club eingezogen.
Frauchen löst den Flügelchen-Blog aus Zeitgründen auf -
und da es bei uns wirklich immer sehr lustig zugeht, wir gerne Freunde um uns haben,
und Frauchen unser Futter und andere Din dort gerne einkauft,
sind wir auch im Zoo-Club eingezogen.
18.07.2009, 13.44 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Gestatten mein Name ist Theo

Das ist der kleine arme Kerl, den ich Euch letzte Woche gezeigt habe.
Nun er hat sich mächtig herausgemacht.
Wolfgang ist ganz vernarrt in den kleinen zahmen Gefährten.
So wurde denn aus Krümel Theo - eine echte Kämpfernatur....

Ist das nicht wirklich ein voller Erfolg?
Wir haben ihn gehegt und gepflegt und nicht aus den Augen gelassen.
Nun schaut er schon richtig frech drein!

Und das hier ist sein Bruder - kaum zu glauben.

Während Theo sich erst einmal richtig entwickeln muss,
ist Paulchen mit seiner Pauline im schönsten Flegelalter.
Wir sind richtig stolz, das könnt Ihr glauben.
Nun er hat sich mächtig herausgemacht.
Wolfgang ist ganz vernarrt in den kleinen zahmen Gefährten.
So wurde denn aus Krümel Theo - eine echte Kämpfernatur....

Ist das nicht wirklich ein voller Erfolg?
Wir haben ihn gehegt und gepflegt und nicht aus den Augen gelassen.
Nun schaut er schon richtig frech drein!

Und das hier ist sein Bruder - kaum zu glauben.

Während Theo sich erst einmal richtig entwickeln muss,
ist Paulchen mit seiner Pauline im schönsten Flegelalter.
Wir sind richtig stolz, das könnt Ihr glauben.
28.06.2009, 17.20 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
Gerettet....

Regelrecht in letzter Minute
vor dem Hungertod gerettet. habe ich dieses kleine
Finkenbaby.
Nachdem mir aufgefallen war, dass sich mein Schneeweißchen zu einer
Gluckenmama entwickelt hat,
beschloss ich diese "Mama" mal im Auge zu behalten.
Sie ist wirklich die einzigste Henne in meiner kleinen Vogelfamilie,
deren Babys, auf tragische Weise zu Tode gekommen sind.
Das hört sich bestimmt übertrieben an aber ich finde das traurig.
Schneeweißchen ist ein Gluckenmutter.
Sie weigert sich, die Jungen aus dem Nest zu lassen.
So war das auch vor einigen Wochen.
Von vier Jungvögeln, ist es nur zweien gelungen, das Nest rechtzeitig zu verlassen.
Nun war guter Rat teuer.
Die Henne verließ das Nest nicht mehr.
Sie verbarikatierte in ihrer ganzen Fülle den Nestausgang.
Dahinter hörten wir, das jämmerliche Betteln, der beiden Jungen um Futter.
Schneeweißchen rührte sich nicht von der Stelle.
Mit einem Trick gelang es mir, wenigstens Paulchen aus dem Nest zu holen.
Der sah ja auch arg böse aus.
Heute ist er ein stattlicher wunderschöne Hahn.
In dem kleinen Nest war es still geworden.
Schneeweißchen zeigte kein Interesse mehr.
Und nun haben wir ihn doch noch lebend bergen können----
den kleinen Krümel.
Er konnte werder fliegen noch allein fressen
aber er lebt noch.

Wir haben ihn allein in einen kleinen Käfig gesetzt.
Seine Wunden müssen heilen und seine Federn wieder nachwachsen.
Sowie die Sonne durch die Wolken guckt,
ist er draußen bei uns, auf dem Balkon.
Mittlerweile friß er alleine, und macht in seinem Käfig
erfolgreiche erste Flugversuche.
Wir hoffen, dass wir ihn druchbringen.
So etwas wie Schneeweißchen findet man in der Menschenwelt ja auch nicht wahr?
Es gibt viele Mütter die ihre Kinder einfach nicht loslassen wollen.
Wenn man die Tiere beobachtet, erkennt man mehr menschliche Gewohnheiten,
wie man denkt......

20.06.2009, 16.37 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL
Eine kleine Liebesgeschichte

Gesucht und gefunden.....
dieser Satz gilt nicht nur, wenn zwei Menschen aufeinander treffen, sich verlieben und das Leben miteinander verbringen möchten.
Nein, diesem Satz haben unser Julchen und Karl eine ganz besondere Bedeutung gegeben. Spielt ihre Liebesgeschichte doch in der Vogelwelt und hat uns sehr beeindruckt. Und alles begann so......
In unserer "Villa Sonnenschein lebten zwei ledige Hähnchen. Sie waren beide zwangsläufig unbeweibt geblieben und darüber alles andere als glücklich. Ich glaube, es schon einmal erwähnt zu haben, dass Zebrafinken zu den wenigen kleinen Arten gehören, die warum auch immer monogam sind. Wenn zwei sich finden, dann ist es wirklich eine Sache für das Leben.
Damals waren die beiden Hähnchen noch namenlos. Sie schienen uns viel zu jung, um ein Weibchen zu vermissen----dachten wir! Immer zu einem Streich aufgelegt, waren die beiden eigentlich unzertrennlich und schienen "die Kindheit" zu genießen. Sie schauten neugierig in die vielen kleinen Nestchen, zupften und stibitzten sich Nistmaterial um es dann auf dem Volierenboden zu deponieren, störten die Hennen beim Brüten und waren ständig auf der Jagd.
So kam es dann auch, dass sich die mittlerweile erfahrenen gefiederten Männer zu wehren begannen. Sie rupften den Jungspunden die Federn aus um damit ihre Nester weicher zu gestalten. Einer der beiden wurde immer kahler.
Nun war der Moment der Namensgebung spontan gekommen. Der arme gebeutelte, fast federlose kleine Mann wurde Kahlchen genannt und der andere wurde nun unser Klausi. Wir beschlossen für die beiden auf Brautschau zu gehen. Es dauerte nur wenige Tage, bis wir fündig wurden.
Ein Bochumer Ehepaar musste dringend Raum für Nachwuchs schaffen und hatte zwei Hennen abzugeben. Die beiden sollten die Gefährten unserer Raufbolde werden. Sie kamen "aus gutem Hause" und so wurden wir Vogeleltern uns schnell einig. Nach einem prüfenden Gespräch, einem regen Gedankenaustausch und Ernährungstips sollten die beiden Damen in den mitgebrachten Karton. Nur mussten sie beide noch eingefangen werden. Wer Zebrafinken kennt weiß, wie schwer das sein kann.
Ängstlich versucht man, die kleinen Wesen nicht zu verletzen und ich denke, diese "Schlaumeier" wissen das ganz genau. Nur so konnte es wohl dazu kommen, dass unser Gastgeber plötzlich nur noch die Schwanzfedern der kleinen Henne in der Hand hielt - unser Julchen, wie wir sie später nannten war nun eine "komisch " aussehende Henne.
Ich fand das gar nicht so toll. Nun ja, sie würden schon wieder nachwachsen versicherten wir uns gegenseitig. "Trotzdem sieht das komisch aus"; meinte ich noch ein wenig enttäuscht auf der Heimfahrt. Gespannt waren wir, ob die beiden Herren sich über den weiblichen Zuwachs freuen würden. Das ist ja schließlich eine ernsthafte Angelegenheit nicht wahr?
Aufgeregt, öffneten wir zu Hause angekommen die Volierentür und die kleine Schachtel. Mit einem erleichterten Quäken flogen die beiden Neulinge erst einmal mehrere Ehrenrunden. Soviel Platz zum Fliegen war ihnen bestimmt unheimlich. Sie genossen offensichtlich endlich einen Flugraum zu haben. Es dauerte keine zehn Minuten da saß unser schwanzloses Julchen mit dem kahlköpfigen Kahlchen schnäbelnd auf einem der Nester. Wow, das war ein Anblick und wir redeten von" Liebe auf den ersten Blick" und meinten dass die Beiden sich gesucht und gefunden hätten.
Unser Klausi hat sich dann mit Rike schnell angefreundet und beide Pärchen bezogen die neuen Nester, die wir vorher in weiser Voraussicht ein gehangen hatten.
Kahlchen blieb nicht mehr lange kahl und so wurde aus ihm Karl - ein heute recht stattlicher Zebrafinkenehemann und stolzer Vater. Das Beweisfoto seht Ihr oben. 7 Junge wollen nun eifrig gefüttert, gewärmt und liebevoll versorgt werden. Ich kann euch versichern, die beiden sind außergewöhnlich gute Eltern
und
sie lieben sich wirklich.......
versichert © Celine Rosenkind

23.06.2008, 16.46 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
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e Celine, das sind sehr schöne Blumen u