

| 2010 | ||
| <<< | März | >>> |
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
| 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 |
| 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 |
| 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 |
| 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 |
| 29 | 30 | 31 |

- Fotos im Blog
- gefühlt und aufgeschrieben
- Guten Morgen liebes Leben
- Gestern
- Heute
- Morgen
- Gesammelt
- Gefunden
- Gelesen
- Entdeckt
- besucht und geknipst
- Dies und Jenes
- Schönes
- aus meinen Tagebüchern
- Einst schrieb....
- Weisheiten
- Zum Nachdenken
- Lach mal wieder
- Die schönsten Grußkarten
- Hamsterchen
- zu besonderen Anlässen
- Träumereien
- Gedankensplitter
- Womit ich mich niemals abfinde
- Tierische Freunde
- Besondere Tagesthemen
- Meine Meditationsbilder
- Wichtige Webringe
- Ich glaube...
- Seelen auf vier Pfoten
- Zebrafinkengeschichten
- Meine Uhren
- meine Bücher bei Bookrix
- Wenn die Erde weint




Weitere Blogs von mir;









Unsere Mitbewohner

Meine beiden Männer.....
*******************

www.klose-cid.de

ø pro Eintrag: 267
Online seit dem: 26.08.2006
in Tagen: 1293

Blogeinträge (themensortiert)
Thema: Zum Nachdenken
Wird es wirklich so sein?

Die letzten sieben Tage der Erde
Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Aber nach vielen Jahrmillionen war der Mensch endlich klug genug. Er sprach: Wer redet hier von Gott? Ich nehme mein Leben und meine Zukunft selbst in die Hand. Er nahm sie und es begannen die letzten sieben Tage der Erde.
Am Morgen des ersten Tages beschloß der Mensch, frei zu sein und gut, schön und glücklich. Nicht mehr Ebenbild eines Gottes, sondern ein Mensch. Und weil er an etwas glauben mußte, glaubte er an die Freiheit und an das Glück, an Zahlen und Mengen, an die Börse und an den Fortschritt, an die Planung und seine Sicherheit. Denn zu seiner Sicherheit hatte er den Grund zu seinen Füßen gefüllt mit Raketen und Atomsprengköpfen.
Am zweiten Tage starben die Fische in den Industriegewässern, die Vögel am Pulver aus der chemischen Fabrik, das den Raupen bestimmt war, die Feldhasen an den Bleiwolken von der Straße, die Schoßhunde an der schönen roten Farbe der Wurst, die Heringe am Öl auf dem Meer und an dem Müll auf dem Grunde des Ozeans. Denn der Müll war aktiv.
Am dritten Tage verdorrte das Gras auf den Feldern und das Laub an den Bäumen, das Moos an den Felsen und die Blumen in den Gärten. Denn der Mensch machte das Wetter selbst und verteilte den Regen nach genauen Plan. Es war nur ein kleiner Fehler in dem Rechner, der den Regen verteilte. Als sie den Fehler fanden, lagen die Lastkähne auf dem trockenen Grund des schönen Rheins.
Am vierten Tage gingen drei von vier Milliarden Menschen zugrunde. Die einen an den Krankheiten, die der Mensch gezüchtet hatte, denn einer hatte vergessen, die Behälter zu schließen, die für den nächsten Krieg bereitstanden. Und ihre Medikamente halfen nichts. Die hatten zu lange wirken müssen in Hautcremes und Schweinelendchen. Die anderen starben am Hunger, weil etliche von ihnen den Schlüssel zu den Getreidesilos versteckt hatten. Und sie fluchten Gott, der ihnen das Glück doch schuldig war. Er war doch der liebe Gott!
Am fünften Tage drückten die letzten Menschen den roten Knopf, denn sie fühlten sich bedroht. Feuer hüllte den Erdball ein, die Berge brannten, die Meere verdampften und die Betonskelette in den Städten standen schwarz und rauchten. Und die Engel im Himmel sahen, wie der blaue Planet rot wurde, dann schmutzig braun und schließlich aschgrau. Und sie unterbrachen ihren Gesang für zehn Minuten.
Am sechsten Tage ging das Licht aus. Staub und Asche verhüllten die Sonne, den Mond und die Sterne. Und die letze Küchenschabe, die in einem Raketenbunker überlebt hatte, ging zugrunde an der übermäßigen Wärme, die ihr nicht gut bekam.
Am siebten Tage war Ruhe. Endlich: Die Erde war wüst und leer, und es war finster über den Rissen und Spalten, die in der trockenen Erdrinde aufgesprungen waren. Und der Geist des Menschen geisterte als Totengespenst über dem Chaos. Tief unten, in der Hölle, aber erzählte man sich die spannende Geschichte von dem Menschen, der seine Zukunft selbst in die Hand nahm, und das Gelächter dröhnte hinauf bis zu den Chören der Engel.
Urheberrecht Jörg Zink
08.03.2010, 12.17 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
Kein Brief......

Ein Mann erzählte seinem Freund die folgende Geschichte:
"Petrus zitierte einen Engel zu sich in die Himmelspförtnerloge und sagte zu ihm, er habe einen Spezialauftrag für ihn: Er müsse zur Erde hinabfliegen und eine Liste mit den Namen aller unehrlichen Mensch zusammenstellen.
Zwei Monate vergingen. Eines Nachmittags kam der Engel sichtlich erschöpft angeflattert und ließ sich vor Petrus auf einen goldenen Stuhl fallen. 'Heiliger Petrus', japste er 'du weißt ja nicht, was für eine Riesenarbeit das ist. Ich glaube, ich brauche Hilfe.'
'Unmöglich!' sagte Petrus knapp. 'Gerade jetzt können wir hier oben keinen entbehren. Du mußt es unbedingt allein schaffen.'
Der Engel begab sich zur Tür. Plötzlich kam ihm eine blendende Idee. 'Heiliger Petrus, sollte es nicht besser sein, eine Liste mit Menschen aufzustellen, die ehrlich sind? Sie wäre viel kürzer, und ich brauchte höchstens eine Woche dazu.'
'Guter Gedanke, tu das', sagte Petrus.
Tatsächlich, nach einer Woche war der Engel wieder da – mit der Liste. Petrus studierte sie und schickte sie dann zum Chef hinauf. Minuten später erhielt er den Auftrag, jedem der Genannten ein Anerkennungsschreiben für anständiges Verhalten zu schreiben.'"
Nun blickte der Erzähler seinen Freund forschend an und fragte:
"Weißt du, was in dem Brief stand?"
"Nein, was denn?"
"Aha, du hast also auch keinen gekriegt!"
06.02.2010, 13.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Gute Lehrer
Gute Lehrer
Ein guter Lehrer ist der Schmerz
Denn er lehrt dich allein
mit deinen Problemen fertig zu werden
Niemanden zu brauchen, der dir hilft.
Keinen, der dir die Hand gibt
Du musst es ganz alleine schaffen
Nur so lernst du die Trauer verstehen.
Eine schmerzhafte Prüfung ist die Verzweiflung
Du wirst nach unten gestoßen
Keiner hilft dir wieder hoch
Niemand sieht zu dir hinab
Nur so findest du den Weg allein
Die besten Fragen stellt die Qual
Niemand außer dir weiß die Antwort
Nur du kannst ihre Rätsel lösen.
Denn du musst dich entscheiden.
Nur so löst du dich von ihrem Schmerz
Ein prüfender Lehrer ist auch die Enttäuschung.
Sie lehrt dich, das Gute zu schätzen
Sie formt deine Seele, deinen Charakter,
Zeigt dir, dass nichts selbstverständlich ist in dieser Welt.
Sie lehrt dich dankbar zu sein, etwas sehr Wichtiges!
Die wundervollsten Lehrmeister aller Eigenschaften aber
ist die Liebe, gepaart mit Weisheit und Güte,
weil diese Eigenschaften das Leben erst Sinn machen
und allem was weh tut, den Garaus!
Das Leben in seinem Facettenreichtum,
gibt uns die Möglichkeit ein guter Baumeister
und Architekt zu sein.
So nur können wir selbst der Zimmermann
unseres eigenen Lebens sein.
Gedanken zum Tag von Celine Rosenkind

27.01.2010, 17.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Die wundersame Reise des positiven Gedankens
Die wundersame Reise des positiven Gedankens
Die Artenvielfalt der Gedanken ist unermesslich.
So wie es negative, lähmende Gedanken gibt, existieren aber auch positive welche ungeahnte Kräfte haben. Leider haben viele Menschen die Macht des positiven Denkens längst verdrängt. Es scheint einfacher und interessanter, allem Schönen misstrauisch und argwöhnisch gegenüberzustehen. Dabei hatte alles einst so schön und vielversprechend begonnen.
Einst schwebte der positive Gedanke über die Erde, um nach einem geeigneten Ruheplatz Ausschau zu halten.. Auch war er auf der Suche nach einem Wesen, was sich Mensch nannte. Er ließ sich auf einer leuchtend roten Blüte nieder. Doch diese schwankte nur im Winde und puderte ihn mit Blütenstaub. So verließ er sie. Er bewunderte die Schöpfung in all ihrem Facettenreichtum. So sah er die emsige, fleißige, kleine Ameise, bewunderte die Spinne welche in feinster Kleinstarbeit ihr Netz webte und freute sich an den Kreaturen, die in Wald, Wiese und Wasser zu Hause waren. Es schien, als wären alle rundherum zufrieden und glücklich. Der positive Gedanke flog weiter und fand ein sonderbares Wesen, welches lustlos und traurig auf dem Boden hockte. Es schien Langeweile zu haben und stocherte ohne aufzuschauen in der Erde herum. Das also war die Krone der Schöpfung? Dieses Wesen nannte der Schöpfer Mensch. "Lass mich in dein Herz!" sagte der Gedanke. "Als Belohnung werde ich dir die Lebensfreude schenken, den Spaß und den Genuss." So zog der Gedanke in das ihm unbekannte Wesen ein. Der Mensch aber wurde neugierig und begann sich umzusehen. Alles, was er fand und tat, bereitete ihm große Freude. Dankbarkeit und Frieden zogen in sein vormals unruhiges Herz ein. Er freute sich an den Blumen. Er genoss den Anblick der Wolken. Er liebte es, umherzugehen und innezuhalten. Er aß mit Freude und trank das Wasser mit Wonne. Leider genoss er es auch, die Blumen zu zertreten, das Wasser zu verschmutzen, und die schwachen Kreaturen zu fangen um sie zu quälen. Er entdeckte die Gewalt und den Hass, mit welchem er glaubte, sein Eigentum verteidigen zu müssen. Da gebot ihm der positive Gedanke Einhalt: "Ich werde dich das Zweifeln lehren, damit du bereit bist, über alles, was du tust, vor dir Rechenschaft abzulegen." Nicht lange, da saß der Mensch wieder auf dem Boden, zerrissen zwischen dem, was er tun wollte, und der Furcht davor, etwas zu zerstören. Er war darauf bedacht, alles zu vermeiden, was er nicht ausführlich bedacht und vorhergesehen hatte. "So ist das nicht gut", sagte der Gedanke. "Als ich dich traf, warst du lustlos und ohne Ziel. Doch jetzt weißt du, was Lebensfreude ist, und versagst sie dir aus Angst, dein Ziel zu verfehlen. So will ich dir die Hoffnung schenken, die dich aus der eisernen Umklammerung von Lust und Zweifel befreien soll!" Mutig geworden richtete sich der Mensch wieder auf. Er sammelte und zimmerte sich eine Welt, von der er glaubte, dass sie lebenswert sei. Auch sammelte er Blumensamen, säte und hoffte, sich an ihrem Duft und ihrer Schönheit zu laben. Er er erfand köstliche Speisen und unterhaltsame Spiele. Doch er konnte die Zeit nicht vergessen, wo er nur pure Lust empfand; wo alles, was er tat, ihm Spaß bereitete, ohne dass Zeifel an ihm nagten. Die Hoffnung , dass es, so sehr er sich auch mühte, je wieder so sein würde, schwand immer mehr. Ja der Zweifel drohte, ihn wieder Trübsal versinken zu lassen. Jedes Misslingen schien ihm ein Zeichen, Schmerz brannte sich in seine Seele Jedes Scheitern ließ ihn verzweifeln. Die Hoffnung schwand und verwandelte sich in Sehnsucht. Da schaute ihn der positive Gedanke ein letztes Mal an und sagte: "Ich werde dir eine letzte Tugend schenken. "Du sollst vergessen können, damit die Hoffnung nicht stirbt und die Freude ungetrübt sein kann."
Schnell geriet der positive Gedanke mit all seinen wundervollen Kräften in Vergessenheit. So kam es, dass der Mensch seine größte Chance leider nicht erkannte, und sie auch bis zum heutigen Tage leider nur selten wahrnimmt.
Ich habe dem positiven Gedanken in meinem Herzen ein großes helles Zimmer eingerichtet.
Wir haben uns viel zu erzählen, erleben gemeinsam große Wunder.
Falls dich diese Geschichte neugierig gemacht hat, probiere seine Wirkung doch einfach einmal aus. Er ist einfach zu bekommen, lässt sich leicht einfangen, mit offenem Herzen und einem strahlenden Blick. Ich bin mir sicher, seine Anhängerschaft wird bald mächtig ansteigen denn schließlich kostet er nicht einen einzigen Cent.
Noch eine Nachdenklichkeit sei erlaubt; sind wir nicht alle Teil eines einzigen, großen und unbegreiflich positiven Gedankens...
Ich habe für mich eine Antwort gefunden und du lieber Leser?
@Celine Rosenkind

Celine Rosenkind
21.01.2010, 14.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Bildung.....

Bildung
Ein gebildeter Mensch ist nicht der, den die Natur verschwenderisch behandelt hat;
ein gebildeter Mensch ist der, der die Gaben, die er hat, gütig, weise und richtig und
auf die höchste Weise gebraucht, der dies mit Ernst will; der mit festen Augen hinsehen kann,
wo es ihm fehlt, und einzusehen vermag, was ihm fehlt. Dies ist in seinem Sinne Pflicht und keine Gabe; und konstaniert für mich allein einen gebildeten Menschen.
geschrieben 1807 von Rahel Varnhagen
30.09.2009, 18.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Seine Bestimmung erkennen

Eine Geschichte mit Tiefgang
Es war einmal ein Mann, der seine Arbeit hasste. Er musste den ganzen Tag arbeiten, um sein Einkommen zu verdienen. "Jeden Tag Steine klopfen, was für eine schreckliche Art zu leben", dachte er, "oh wäre ich doch reich, um den ganzen Tag faulenzen zu können". Sein Wunsch wurde so stark, dass er eines Tages in Erfüllung ging. Der Steinmetz hörte eine Stimme, die sagte: "Du bist, was du sein möchtest." Er wurde reich und konnte sofort alles haben, was er immer ersehnt hatte: ein schönes Haus, köstliche Speisen, wertvolle Gewänder und Sinnesvergnügungen.
Kaum war er glücklich, sah er einen König mit seinem Gefolge vorbeiziehen und dachte: "Er ist mächtiger als ich. Wie gerne wäre ich an seiner Stelle!" Erneut vernahm er die Stimme und wurde wie durch Zauberhand zum König. Nun war er der mächtigste Mann im Reich und dachte: "Wie erregend die Macht doch ist!" Alle gehorchten ihm. Einige Zeit empfand er dies als höchstes Glück, aber auch das war nicht von Dauer. Immer mehr ergriff ihn eine entsetzliche Unzufriedenheit. "Ich will mehr!", sagte er sich und starrte in den Himmel.
Er sah die Sonne und dachte: "Die Sonne ist noch mächtiger als ich. Ich will die Sonne sein." Und er wurde zur Sonne: groß, stark und strahlend. Er herrschte über Erde und Himmel. Nichts konnte ohne ihn leben. Doch da bemerkte er, dass die Wolken ihn daran hinderten, die Landschaft zu sehen. Sie waren leicht und beweglich. Anstatt eine feste Gestalt am Himmel zu bilden, konnten sie unendlich viele Formen annehmen und bei Sonnenuntergang glühten sie in den betörendsten Farben. Sie hatten keinerlei Sorgen und waren frei. Wie beneidenswert!
Sein Neid währte nur kurz. Abermals hörte er die Stimme: "Du bist, was du gerne sein möchtest!" Und sofort war er eine Wolke. Es war angenehm, frei in der Luft zu schweben, beweglich und kuschelweich zu sein. Er genoss es, unterschiedlichste Farben und Formen anzunehmen. Bald war er schwer und dunkel, bald prächtig und weiß, dann wieder so fein und zart wie Stickerei. Doch früher oder später kondensierte die Wolke zu Regentropfen, die gegen einen Granitfelsen schlugen. Was für ein Aufprall! Der Fels war schon seit Urzeiten da gewesen, hart und massiv. Und nun zerplatzten die kleinen Wassertropfen auf dem Stein und rannen auf die Erde, wo sie aufgesaugt wurden, um für immer zu verschwinden.
"Wie herrlich wäre es, ein Fels zu sein", dachte der Mann. Umgehend wurde er zu einem Fels. Er erfreute sich an seinem Leben als Fels. Endlich hatte er Standfestigkeit gefunden. Jetzt fühlte er sich sicher. "Schließlich suche ich nach Sicherheit und Festigkeit, jetzt wird mich niemand von der Stelle bewegen", dachte er. Die Regentropfen prallten von dem Fels ab und sickerten an seinen Seiten hinab. Das war eine wohltuende Massage, ein Geschenk. Die Sonnenstrahlen wärmten und streichelten ihn - wie wunderbar. Der Wind erfrischte ihn. Die Sterne wachten über ihn. Er hatte Vollkommenheit erlangt - glaubte er zumindest eine kurze Zeit lang.
Doch es war nicht wirklich soweit. Eines Tages sah er, wie eine Gestalt am Horizont auftauchte und sich ihm näherte. Es war ein Mann mit einem großen Hammer. Dieser Mann fing an, den Hammer gegen ihn zu schleudern. Schlimmer noch als der Schmerz war seine Bestürzung: Dieser Mann war sogar stärker als er und konnte sein Schicksal selbst bestimmen; dieser Mann war ein Steinmetz.
"Wie sehr wünsche ich mir, ein Steinmetz zu sein", dachte er. Also wurde er wieder ein Steinmetz. Er wurde wieder zu dem, der er immer gewesen war. Doch dieses Mal war er wahrhaft glücklich. Er erkannte: Steine so zu bearbeiten, wie er es konnte, ist eine Kunst. Das Geräusch des Hammers klang ab jetzt wie Musik in seinen Ohren und die Müdigkeit am Ende des Tages vermittelte ihm das Gefühl, viel gute Arbeit geschafft zu haben.
In der darauffolgenden Nacht hatte er im Traum die Vision einer mächtigen und imposanten Kathedrale. Sie beeindruckte die Menschen viele Jahrhunderte lang, dank der von ihm prachtvoll gemeißelten Steine. Er begriff, dass er nichts Besseres sein konnte, als das, was er war: ein Steinmetz.
24.09.2009, 18.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Arm oder reich
Eines Tages nahm ein Mann seinen Sohn mit aufs Land, um ihm zu zeigen, wie arme Leute leben. Vater und Sohn verbrachten einen Tag und eine Nacht auf einer Farm einer sehr armen Familie.
Als sie wieder zurückkehrten, fragte der Vater seinen Sohn: "Wie war dieser Ausflug?"
"Sehr interessant!" antwortete der Sohn.
"Und hast du gesehen, wie arm Menschen sein können?"
"Oh ja, Vater, das habe ich gesehen."
"Was hast du also gelernt?" fragte der Vater.
Und der Sohn antwortete: "Ich habe gesehen, dass wir einen Hund haben und die Leute auf der Farm haben vier. Wir haben einen Swimmingpool, der bis zur Mitte unseres Gartens reicht, und sie haben einen See, der gar nicht mehr aufhört. Wir haben prächtige Lampen in unserem Garten und sie haben die Sterne. Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten und sie haben den ganzen Horizont."
Der Vater war sprachlos.
Und der Sohn fügte noch hinzu: "Danke Vater, dass du mir gezeigt hast, wie arm wir sind."
Als sie wieder zurückkehrten, fragte der Vater seinen Sohn: "Wie war dieser Ausflug?"
"Sehr interessant!" antwortete der Sohn.
"Und hast du gesehen, wie arm Menschen sein können?"
"Oh ja, Vater, das habe ich gesehen."
"Was hast du also gelernt?" fragte der Vater.
Und der Sohn antwortete: "Ich habe gesehen, dass wir einen Hund haben und die Leute auf der Farm haben vier. Wir haben einen Swimmingpool, der bis zur Mitte unseres Gartens reicht, und sie haben einen See, der gar nicht mehr aufhört. Wir haben prächtige Lampen in unserem Garten und sie haben die Sterne. Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten und sie haben den ganzen Horizont."
Der Vater war sprachlos.
Und der Sohn fügte noch hinzu: "Danke Vater, dass du mir gezeigt hast, wie arm wir sind."
02.08.2009, 18.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL
zum Wochenende

So wie geschrieben erzählt man sich noch heute.....
Vor vielen, vielen Jahren lebten fünf weise Gelehrte. Sie alle waren blind. Diese Gelehrten wurden von ihrem König auf eine Reise geschickt und sollten herausfinden, was ein Elefant ist.
Und so machten sich die Blinden auf die Reise nach Indien. Dort wurden sie von Helfern zu einem Elefanten geführt. Die fünf Gelehrten standen nun um das Tier herum und versuchten, sich durch Ertasten ein Bild von dem Elefanten zu machen.
Als sie zurück zu ihrem König kamen, sollten sie ihm nun über den Elefanten berichten. Der erste Weise hatte am Kopf des Tieres gestanden und den Rüssel des Elefanten betastet. Er sprach: "Ein Elefant ist wie ein langer Arm." Der zweite Gelehrte hatte das Ohr des Elefanten ertastet und sprach: "Nein, ein Elefant ist vielmehr wie ein großer Fächer." Der dritte Gelehrte sprach: "Aber nein, ein Elefant ist wie eine dicke Säule." Er hatte ein Bein des Elefanten berührt. Der vierte Weise sagte: "Also ich finde, ein Elefant ist wie eine kleine Strippe mit ein paar Haaren am Ende", denn er hatte nur den Schwanz des Elefanten ertastet. Und der fünfte Weise berichtete seinem König: " Also ich sage, ein Elefant ist wie ein riesige Masse, mit Rundungen und ein paar Borsten darauf." Dieser Gelehrte hatte den Rumpf des Tieres berührt.
Nach diesen widersprüchlichen Äußerungen
fürchteten die Gelehrten den Zorn des Königs, konnten sie sich doch nicht darauf einigen, was ein Elefant wirklich ist. Doch der König lächelte weise: "Ich danke Euch, denn ich weiß nun, was ein Elefant ist: Ein Elefant ist ein Tier mit einem Rüssel, der wie ein langer Arm ist, mit Ohren, die wie Fächer sind, mit Beinen, die wie starke Säulen sind, mit einem Schwanz, der einer kleinen Strippe mit ein paar Haaren daran gleicht und mit einem Rumpf, der wie eine große Masse mit Rundungen und ein paar Borsten ist."
Die Gelehrten senkten beschämt ihren Kopf,
nachdem sie erkannten, dass jeder von ihnen nur einen Teil des Elefanten ertastet hatte
und sie sich zu schnell damit zufrieden gegeben hatten.
*******************
Diese kleine Geschichte stimmt nachdenklich.
ich fand sie in einem alten Heftchen aus meiner "Das Beste" Sammlung.
11.06.2009, 18.53 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
Passend zur Jahreszeit

dieses Bild
mit der folgenden Geschichte
Ein Weiser mit Namen Choni ging einmal über Land und
sah einen Mann, der einen Johannisbrotbaum pflanzte.
Er blieb bei ihm stehen und sah ihm zu und fragte:
"Wann wird das Bäumchen wohl Früchte tragen?"
Der Mann erwiderte: "In siebzig Jahren."
Da sprach der Weise: "Du Tor! Denkst du in siebzig Jahren
nochzu leben und die Früchte deiner Arbeit noch zu
genießen? Sondern pflanze lieber einen Baum, der früher
Früchte trägt, dass du dich ihrer erfreust in deinem Leben."
Der Mann aber hatte sein Werk vollendet und sah freudig
darauf, und er antwortete: "Rabbi, als ich zur Welt kam,
da fand ich Johannisbrotbäume und aß von ihnen,
ohne dass ich sie gepflanzt hatte, denn das hatten
meine Väter getan. Habe ich nun genossen, wo ich
nicht gearbeitet habe, so will ich einen Baum pflanzen
für meine Kinder oder Enkel, dass sie davon genießen.
Wir Menschen mögen nur bestehen, wenn einer
dem anderen nur die Hand reicht."
Autor unbekannt
10.06.2009, 19.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Nachdenkliche Grüße zum Wochenende
Bitte die Hintergrundmusik ausschalten und Zeit nehmen . es lohnt sich wirklich
13.03.2009, 17.25 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Etwas mehr "Wir"
und weniger "Ich"
Etwas mehr "Güte"
und weniger "Neid"
Etwas mehr Blumen
während des Lebens
und weniger Blumen
auf dem Grab!
© Pil Bosmans


~~~~~~~~~~~~
Den tiefen Frieden
im Rauschen der Wellen.
den wünsche ich dir.
Den tiefen Frieden
im schmeichelnden
Wind.
den wünsche ich dir.
Den tiefen Frieden
über dem stillen
Land,
den wünsche ich dir.
Den tiefen Frieden
unter den leuchtenden
Sternen,
den wünsche ich dir.
Den tiefen Frieden
vom Sohne des
Friedens,
den wünsche ich dir.
****************




Quergedanken





















***************
Nicht nur nach
Kalendertagen
lachen, lieben
oder scherzen,
lasse dich durchs
Leben tragen mit
Datenspeicherung
im Herzen!
© C.Rosenkind



Mein Arbeitszimmer
~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Blumen erkennt man
an ihrem Duft,
Menschen an ihren
Redensarten.......

.














Das hört