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Thema: Zum Nachdenken
Über das "Jung" sein und bleiben

Man kann sich in jedem Lebensabschnitt seine Jugend bewahren!
Die Jugend kennzeichnet nicht einen Lebensabschnitt,
sondern eine Geisteshaltung;
sie ist Ausdruck des Willens,
der Vorstellungskraft und der Gefühlsintensität.
Sie bedeutet Sieg des Mutes über die Mutlosigkeit,
Sieg der Abenteuerlust über den Hang zur Bequemlichkeit.


Man wird nicht alt, weil man
eine gewisse Anzahl Jahre gelebt hat.
Man wird alt, wenn man seine Ideale aufgibt.
Die Jahre zeichnen zwar die Haut,
Ideale aufgeben aber zeichnet die Seele.
Vorurteile, Zweifel, Befürchtungen
und Hoffnungslosigkeit sind Feinde,
die uns nach und nach zur Erde niederdrücken
und uns vor dem Tod zu Staub werden lassen.


Jung ist, wer noch staunen und sich begeistern kann.
Wer noch wie ein unersättliches Kind fragt; und dann?
Jung ist, wer die Ereignisse herausfordert,
sich freuen kann immer wieder neu, am Spiel des Lebens.


Ihr seid so jung wie Euer Glaube.
So alt wie Eure Zweifel.
So jung wie Euer Selbstvertrauen.
So jung wie Eure Hoffnung.
So alt wie Eure Niedergeschlagenheit.


Ihr werdet jung bleiben,
solange Ihr aufnahmebereit bleibt:
Empfänglich fürs Schöne, Gute und Große,
empfänglich für die Botschaften der Natur,
der Mitmenschen, des Unfaßlichen.
Sollte eines Tages Euer Herz
zerfressen werden von Pessimismus,
zernagt von Zynismus,
dann möge man Erbarmen haben
mit Eurer Seele, der Seele eines Greises.

31.08.2010, 13.30 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
Man kann.....
immer wieder verzeihen
aber
mehrfach
mißbrauchtes Vertrauen zu reparieren
ist unmöglich!
~~~Die Wunden werden ewig bleiben~~~~
aber
mehrfach
mißbrauchtes Vertrauen zu reparieren
ist unmöglich!
~~~Die Wunden werden ewig bleiben~~~~

15.07.2010, 16.03 | PL
Eine schöne Begebenheit
Eine schöne Begebenheit
Nach einem Besuch bei einer noch neuen Bekannten verweilte ich zum Abschied noch eine Weile in ihrem Garten. Dort stand ein so schöner Nadelbaum, wie ich selten einen gesehen habe. Ich sagte das meiner Gastgeberin, und sie erzählte: "Vor einigen Jahren war unsere Ehe durch Langeweile und Vernachlässigung in ernsthafte Gefahr geraten. Damals hatte mein Mann diese junge Fichte gepflanzt, und wir hatten verabredet, daß, wenn der Baum starb, wir uns scheiden lassen; wenn er aber wuchs, wollten wir beieinander bleiben.
Und was meinen Sie?", schloß sie. "Wir ertappten einander dabei, wie wir heimlich Wasser zu dem Baum schleppten."
Aus Kalendergeschichten
Nach einem Besuch bei einer noch neuen Bekannten verweilte ich zum Abschied noch eine Weile in ihrem Garten. Dort stand ein so schöner Nadelbaum, wie ich selten einen gesehen habe. Ich sagte das meiner Gastgeberin, und sie erzählte: "Vor einigen Jahren war unsere Ehe durch Langeweile und Vernachlässigung in ernsthafte Gefahr geraten. Damals hatte mein Mann diese junge Fichte gepflanzt, und wir hatten verabredet, daß, wenn der Baum starb, wir uns scheiden lassen; wenn er aber wuchs, wollten wir beieinander bleiben.
Und was meinen Sie?", schloß sie. "Wir ertappten einander dabei, wie wir heimlich Wasser zu dem Baum schleppten."
Aus Kalendergeschichten
11.07.2010, 17.34 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Des Lebens Sinn

Des Lebens Sinn
Es war einmal ein etwas alter, verdorrter Baum, der in einem Walde im Hochland stand. Es schneite und es war eisig kalt.
Eines Tages flog ein Vogel aus weiter Ferne auf ihn. Der Vogel war müde und hungrig, als er sich auf den Schultern des alten Baumes niederliess, um sich dort auszuruhen.
“Mein Freund, bist du von weit her gekommen?“ fragte der alte Baum den Vogel.
“Ja, ich bin von sehr weit hergekommen, ich bin auf der Durchreise, und möchte mich ein wenig ausruhen“, antwortete der Vogel.
“Ist es da schön, wo du herkommst?“ wollte der alte Baum wissen.
“Ja, dort ist es wunderschön. Es gibt Blumen, Gräser, Ströme und Seen. Dort gibt es auch viele Freunde – Fische, Hasen, Eichhörnchen und wir leben sehr glücklich miteinander. Es ist dort auch sehr warm, nicht so kalt wie hier.“
“Oh, wie ich sehe, bist du sehr glücklich! Hier ist es nicht warm – das Wetter ist oft sehr kalt. Ich habe diesen Platz niemals verlassen, auch habe ich nicht irgendwelche Freunde, mein Leben ist sehr hinterwäldlerisch“, seufzte der alte Baum.
„Oh du Unglücklicher! Wie einsam muss wohl dein Leben sein und das bisschen Wärme, das du kennst, ist viel zu wenig“, seufzte das Vögelchen emotional.
Genau da schritten einige Leute durch den Wald, frierend und müde.
„Wenn wir nur ein wenig Feuer hätten, könnten wir etwas braten und würden uns wohl fühlen“, sagte einer von ihnen.
Plötzlich entdeckten sie den alten, verdorrten Baum. Begeistert gingen sie zu dem alten Baum.
Als das Vögelchen die Äxte in ihren Händen sah, flog es rasch auf einen anderen Baum.
Einige von ihnen hoben ihre Äxte und fällten den Baum. Dann zerhackten sie ihn zu Feuerholz.
Kurz danach hatten sie trotz Eis und Schnee ein loderndes Feuer entfacht. Die Leute sassen um das Feuer herum und genossen die Wärme. Da sie nun nicht mehr froren, lächelten sie alle zufrieden.
„Was für ein bedauernswerter alter Baum!“ rief das Vögelchen laut. „Zuvor warst du so einsam, lebtest allein in dieser eisigen Welt!“
Inmitten der Flammen lächelte der alte Baum: “Mein Freund, bedauere mich nicht. Ganz gleich, wie einsam ich in der Vergangenheit war, so haben es doch in dieser Welt zumindest einige Lebewesen durch mich warm.“
© eine chinesische Parabel
15.06.2010, 14.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Ein lehrreicher Dialog

Zu jener Zeit sagten der Neid und die Missgunst:
"Wir fühlen uns wohl unter den Menschen, denn wir sind ein Teil von ihnen."
Woraufhin der Respekt und die Toleranz entgegneten:
"Wir können das von uns nicht sagen,
denn die Menschen kennen uns kaum."
Da aber lachte die Eifersucht,
denn sie war stets willkommen unter den Menschen
und auch die Ignoranz war mehr als zufrieden mit ihrem Dasein.
Der Hass war genauso begeistert von seinem Wandeln unter den Menschen,
denn er herrschte wie ein Fürst unter ihnen.
Dies konnte das Verständnis gar nicht begreifen
denn es wurde gemieden und litt darunter.
"Ach, sagte die Traurigkeit,
so oft werde ich gerufen.
So vieles, das ihr anderen den Menschen antut,
hat zur Folge, dass sie mich brauchen."
Diesen Worten schloss sich die Enttäuschung an,
denn es erging ihr nicht anders.
Daraufhin erwiderte das Vertrauen:
"Ich werde benutzt, werde missbraucht
und die Menschen sprechen von mir ohne zu wissen, wer ich eigentlich bin."
Da sagten die Träume:
"Wir wissen gar nicht was ihr alle wollt.
Uns haben die Menschen verloren,
sie sprechen immer von ihren Träumen, und dennoch glauben die meisten nicht an sie."
Zu guter Letzt fing auch die Liebe an zu sprechen.
Man konnte ihr anhören wie traurig sie war
als sie sagte:
"Manchmal frage ich mich warum ich unter den Menschen weile.
Sie sprechen von mir ohne zu wissen welche Bedeutung ich habe,
reden über mich, und kennen mich gar nicht.
Sie spielen mit mir ohne zu ahnen, wie sehr sie damit verletzen können.
Glauben an mich, und wissen doch gar nicht an was sie glauben."
Da kam der Trost daher und nahm die Liebe in den Arm,
denn es tat ihm weh zu sehen was man der Liebe antat.
© leider ist mir der Verfasser nicht bekannt

10.05.2010, 19.25 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Das Versteck der Weiheit

Vor langer Zeit überlegten die Götter, dass es sehr schlecht wäre, wenn die Menschen die Weisheit des Universums finden würden, bevor sie tatsächlich reif genug dafür wären. Also entschieden die Götter, die Weisheit des Universums so lange an einem Ort zu verstecken, wo die Menschen sie solange nicht finden würden, bis sie reif genug sein würden.
Einer der Götter schlug vor, die Weisheit auf dem höchsten Berg der Erde zu verstecken. Aber schnell erkannten die Götter, dass der Mensch bald alle Berge erklimmen würde und die Weisheit dort nicht sicher genug versteckt wäre. Ein anderer schlug vor, die Weisheit an der tiefsten Stelle im Meer zu verstecken. Aber auch dort sahen die Götter die Gefahr, dass die Menschen die Weisheit zu früh finden würden.
Dann äußerte der weiseste aller Götter seinen Vorschlag: "Ich weiß, was zu tun ist. Lasst uns die Weisheit des Universums im Menschen selbst verstecken. Er wird dort erst dann danach suchen, wenn er reif genug ist, denn er muss dazu den Weg in sein Inneres gehen."
Die anderen Götter waren von diesem Vorschlag begeistert und so versteckten sie die Weisheit des Universums im Menschen selbst.
nach einer Überlieferung aus Griechenland
06.05.2010, 11.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Die steinernen Ostereier

Die steinernen Ostereier
(eine erlebte Geschichte)
Karin war eine energische kleine Person.
Gerade einmal sechs Jahre zählte sie. Ein kleines Mädchen mit schwarzbraunen Haaren, welches trotz allen Widrigkeiten immer ein Lächeln auf den Lippen hatte.
Es ist eben Glücksache, in welchen Schornstein man fällt, meinte sie altklug und versuchte sich damit selbst zu trösten. Es war ja auch sonst niemand da, der es getan hätte.
Recht früh musste sie für die kleinen Geschwister sorgen, weil Mutters beste Freundin eine Whiskyflasche war.
Dass diese immer gut gefüllt war, gehörte zu Karins obersten Pflichten. Nicht darauf zu achten, wurde recht schmerzhaft bestraft.
Es war wieder einmal Ostersonntag. Einer jener Feiertage, den Karin besonders fürchtete, wusste sie doch, dass der Osterhase auch in diesem Jahr nicht kommen würde.
Auch wenn sie schon ein >großes< Mädchen war, konnte sie nicht begreifen, warum sie und ihre Geschwister immer leer ausgingen.
Kinder wie sie und ihre Geschwister, die solche Verbrecher zu Vätern hätten, würde der Osterhase meiden. So hatte ihr es die Mutter wie in jedem Jahr erklärt. Viel schlimmer als diese Erklärung empfand Karin aber den verächtlichen, fast schadenfrohen Blick auf Mutters Gesicht.
Was mochten denn die Väter bloß angestellt haben? Warum gab es mehr als einen...
Zum Grübeln blieb nicht lange Zeit.
Die kleinen Geschwister zerrten an ihrem Rock und konnten es kaum erwarten, in den Garten zu gehen. Längst drang aus dem Nachbargarten das Lachen und Jauchzen der Spielkameraden herüber.
Stefan und Alexandra hatten kleine Körbchen aufgetrieben und schauten die große Schwester erwartungsvoll an. Oh weh, jammerte ihre Seele!
Was sollte sie bloß den Beiden sagen.
Mit den Kleinen an der Hand lief sie in den Garten. Aufgeregt schauten sie dem fröhlichen Treiben der Nachbarskinder zu.
Es schien fast, als wären es auch ihre Schätze, die beim Suchen dort zum Vorschein kamen.
Karin wünschte sich nichts sehnlicher, als auch so eine kleine, heile Welt.
Angst schnürte ihr die Kehle zu. Wie würden die beiden Geschwisterchen reagieren, wenn sie wieder kein Osternest finden würden? Es musste eine Lösung geben.
Während sie Kleinen noch schauten und staunten, lief sie zu dem kleinen Steingarten, der vorne am Garteneingang angelegt war.
Eifrig sammelte sie die kleinsten Steine ein, welche normalerweise als Wegverzierung und Grenzen dienten.
Damit verschwand sie eilig in Großvaters Schuppen.
Mühsam kletterte sie auf die alte, rissige Holz- werkbank, um an die Farbtöpfe zu gelangen.
Nun hatte sie alles, was sie brauchte.
Kleine, runde Steine und drei Farbeimer. Schwarze, weiße und gelbe Farbe samt einem abgewetzten Pinsel, verwandelten das Grau, wenn auch etwas langsam in bunte >Ostereier!<
Stolz betrachtete die kleine Person ihr Werk und lief zurück in den Garten.
Dort saßen zwei weinende Kinder im Gras, um ihr zu erklären, dass der Osterhase einmal wieder nicht an sie gedacht habe.
Aus dieser Not geboren, begann Karin wohl ihr erstes Märchen zu erfinden.
Sie erzählte, dass dem Osterhasen die Eier ausgegangen wären und deshalb viele Kinder vergeblich gesucht hätten. Sie erfand die Geschichte der bunten Ostersteine.
Ostersteine seien etwas ganz Besonderes, erklärte sie. Auch bekämen diese nur die klugen Kinder geschenkt.
Denn nur wer einen Stein zu schätzen wisse, würde auch verstehen, wie wertvoll Steine eigentlich sind.
Stefan und Alexandra hingen gebannt an den Lippen der großen Schwester.
Ja, es leuchtete ihnen ein, dass ein Schokoladen- hase innen nur hohl sei, während in einem Stein das Leben tobt. Auch, dass man einen Stein vielseitig verwenden kann, wie zum Beispiel zum Bauen von kleinen Staudämmen am Wiesenflüss- chen.
Es war das schönste Osterfest, welches die Geschwister miteinander erlebt und gefeiert haben.
Den ganzen Tag über versteckten und suchten sie abwechselnd die bunten Steine.
Auch die Nachbarskinder gesellten sich dazu und erklärten ihre Schokoladenosterhasen zu langweiligen Gesellen.
Mittlerweile sind die drei Geschwister längst erwachsen. Sie gehen eigene Wege.
Karin aber hat das Sammeln zu einer lieben Gewohnheit gemacht, denn sie glaubt heute mehr denn je, an die Macht der Steine.
Urheberrecht Celine Rosenkind
(eine erlebte Geschichte)
Karin war eine energische kleine Person.
Gerade einmal sechs Jahre zählte sie. Ein kleines Mädchen mit schwarzbraunen Haaren, welches trotz allen Widrigkeiten immer ein Lächeln auf den Lippen hatte.
Es ist eben Glücksache, in welchen Schornstein man fällt, meinte sie altklug und versuchte sich damit selbst zu trösten. Es war ja auch sonst niemand da, der es getan hätte.
Recht früh musste sie für die kleinen Geschwister sorgen, weil Mutters beste Freundin eine Whiskyflasche war.
Dass diese immer gut gefüllt war, gehörte zu Karins obersten Pflichten. Nicht darauf zu achten, wurde recht schmerzhaft bestraft.
Es war wieder einmal Ostersonntag. Einer jener Feiertage, den Karin besonders fürchtete, wusste sie doch, dass der Osterhase auch in diesem Jahr nicht kommen würde.
Auch wenn sie schon ein >großes< Mädchen war, konnte sie nicht begreifen, warum sie und ihre Geschwister immer leer ausgingen.
Kinder wie sie und ihre Geschwister, die solche Verbrecher zu Vätern hätten, würde der Osterhase meiden. So hatte ihr es die Mutter wie in jedem Jahr erklärt. Viel schlimmer als diese Erklärung empfand Karin aber den verächtlichen, fast schadenfrohen Blick auf Mutters Gesicht.
Was mochten denn die Väter bloß angestellt haben? Warum gab es mehr als einen...
Zum Grübeln blieb nicht lange Zeit.
Die kleinen Geschwister zerrten an ihrem Rock und konnten es kaum erwarten, in den Garten zu gehen. Längst drang aus dem Nachbargarten das Lachen und Jauchzen der Spielkameraden herüber.
Stefan und Alexandra hatten kleine Körbchen aufgetrieben und schauten die große Schwester erwartungsvoll an. Oh weh, jammerte ihre Seele!
Was sollte sie bloß den Beiden sagen.
Mit den Kleinen an der Hand lief sie in den Garten. Aufgeregt schauten sie dem fröhlichen Treiben der Nachbarskinder zu.
Es schien fast, als wären es auch ihre Schätze, die beim Suchen dort zum Vorschein kamen.
Karin wünschte sich nichts sehnlicher, als auch so eine kleine, heile Welt.
Angst schnürte ihr die Kehle zu. Wie würden die beiden Geschwisterchen reagieren, wenn sie wieder kein Osternest finden würden? Es musste eine Lösung geben.
Während sie Kleinen noch schauten und staunten, lief sie zu dem kleinen Steingarten, der vorne am Garteneingang angelegt war.
Eifrig sammelte sie die kleinsten Steine ein, welche normalerweise als Wegverzierung und Grenzen dienten.
Damit verschwand sie eilig in Großvaters Schuppen.
Mühsam kletterte sie auf die alte, rissige Holz- werkbank, um an die Farbtöpfe zu gelangen.
Nun hatte sie alles, was sie brauchte.
Kleine, runde Steine und drei Farbeimer. Schwarze, weiße und gelbe Farbe samt einem abgewetzten Pinsel, verwandelten das Grau, wenn auch etwas langsam in bunte >Ostereier!<
Stolz betrachtete die kleine Person ihr Werk und lief zurück in den Garten.
Dort saßen zwei weinende Kinder im Gras, um ihr zu erklären, dass der Osterhase einmal wieder nicht an sie gedacht habe.
Aus dieser Not geboren, begann Karin wohl ihr erstes Märchen zu erfinden.
Sie erzählte, dass dem Osterhasen die Eier ausgegangen wären und deshalb viele Kinder vergeblich gesucht hätten. Sie erfand die Geschichte der bunten Ostersteine.
Ostersteine seien etwas ganz Besonderes, erklärte sie. Auch bekämen diese nur die klugen Kinder geschenkt.
Denn nur wer einen Stein zu schätzen wisse, würde auch verstehen, wie wertvoll Steine eigentlich sind.
Stefan und Alexandra hingen gebannt an den Lippen der großen Schwester.
Ja, es leuchtete ihnen ein, dass ein Schokoladen- hase innen nur hohl sei, während in einem Stein das Leben tobt. Auch, dass man einen Stein vielseitig verwenden kann, wie zum Beispiel zum Bauen von kleinen Staudämmen am Wiesenflüss- chen.
Es war das schönste Osterfest, welches die Geschwister miteinander erlebt und gefeiert haben.
Den ganzen Tag über versteckten und suchten sie abwechselnd die bunten Steine.
Auch die Nachbarskinder gesellten sich dazu und erklärten ihre Schokoladenosterhasen zu langweiligen Gesellen.
Mittlerweile sind die drei Geschwister längst erwachsen. Sie gehen eigene Wege.
Karin aber hat das Sammeln zu einer lieben Gewohnheit gemacht, denn sie glaubt heute mehr denn je, an die Macht der Steine.
Urheberrecht Celine Rosenkind
02.04.2010, 15.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Für ewig
Denn was der Mensch in seinen Erdenschranken
Von hohem Glück mit Götternamen nennt;
Die Harmonie der Treue, die kein Wanken
Der Freundschaft, die nicht Zweifelsorge kennt,
Das Licht, das Weisen nur zu einsamen Gedanken,
Das Dichtern nur in schönen Bildern brennt-
Das hat ich all, in meinen besten Stunden,
In ihr entdeckt und es für mich gefunden.
© Johann Wolfgang von Goethe

22.03.2010, 15.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Über die Vollendung
Über die Vollendung
Ich fand eine Feldblume, bewunderte ihre Schönheit,
ihre Vollendung in allen Teilen, und rief aus:
"Aber alles dieses, in ihr und tausenden ihresgleichen, prangt und verblüht,
von niemandem beachtet, ja oft von keinem Auge je gesehen!"
Sie aber antwortete:
"Du Tor! Meinst du, ich blühe, um gesehen zu werden?"
Arthur Schopenhauer, (1788 - 1860)
11.03.2010, 19.09 | (0/0) Kommentare | TB | PL
| 2010 | ||
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| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | 30 |
Ebbe und Flut
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e Celine, das sind sehr schöne Blumen u